Fußball: Aulatal will nicht nachlassen

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Das letzte Heimspiel Anfang November vergangenen Jahres: Gespannt erwarten die Aulataler – von links Torwart Fabian Lepper, Jannik Hahl, Andre Honstein, Pascal Honstein und Simon Müller – Timo Lofinks Freistoß. Aulatal siegte 3:2.

Dritter gegen Schlusslicht: Am Sonntag erwartet Fußball-Gruppenligist SG Aulatal den TSV Künzell.

Mit einem kompletten Spieltag möchten die Fußballer der Gruppenliga am Wochenende in die Restrunde starten. Mit dabei: die SG Aulatal, die am Sonntag als Tabellendritter das Schlusslicht aus Künzell zu Gast hat (15 Uhr in Oberaula).

Jeder in Kirchheim, Oberaula und drumherum ist stolz darauf, welch stabilen ersten Teil der Runde die SG Aulatal als Aufsteiger gespielt hat. Doch Trainer Ernest Veapi, dem in Sachen Erfahrung kaum jemand etwas vormacht, antwortet auf die Frage, welches Gefühl er habe vor dem Wiederbeginn: „Wir sind nicht blauäugig. Unsere Augen sind erst einmal nach unten gerichtet, und nicht nach oben.“

Einen Punkt nur liegt sein Team hinter Spitzenreiter Hosenfeld – aber auch nur sechs vor Hünfelds Zweiter, die aktuell den ersten von voraussichtlich fünf Abstiegsplätzen belegt. „Wir haben nach wie vor nichts erreicht. Das versuche ich den Spielern klarzumachen.“

Veapi möchte nicht in die Glaskugel schauen, ob das Spiel stattfindet am Sonntag. „Wir wollen starten und sind heiß“, bemerkt er, „ich habe keine Lust, über Ostern einen Doppelspieltag reinzubekommen.“ Trainiert habe sein Team auf Kirchheims B-Platz, auch die dortige Halle stand zur Verfügung, und er sagt das, was alle sagen, die nicht über einen Kunstrasenplatz verfügen: „Wir haben das Beste aus den Möglichkeiten gemacht.“

Den abschließenden Test, einen unter Wettkampfbedingungen, sollte man nicht überbewerten. 1:2 hieß es letzten Samstag bei der SG Festspielstadt. Auch Veapi war erkrankt, deshalb war er nicht vor Ort. Aus Aulatals Sicht lief es nicht so gut; Steffen Schneider, Georg Muratidi, Moritz Wernick und auch Zugang Fabian Wozniak fehlten. Letztgenannter kam vom Hessenligisten Neuhof. 22 Jahre ist er jung, „ein talentierter Spieler, offensiv variabel einsetzbar“, urteilt Veapi. Wegen beruflicher und privater Gründe schloss sich Wozniak dem Gruppenligisten an, „in jedem Fall ist er eine Bereicherung“. Zurück im Team: Paul Kozik. Sein Bundeswehr-Einsatz in Afghanistan ist beendet. Und Heiko Richhardt steht nach überstandener Verletzung zur Verfügung. Sollte gespielt werden: Zu Künzell bemerkt Veapi, dass er „einen richtig starken Gegner erwarte“. Mit erst elf Zählern scheint der Tabellenletzte abgeschlagen. „Ich glaube aber nicht, dass die abschenken werden. Schon im Hinspiel ging es hin und her. Am Ende hatten wir Glück, dass wir 4:3 gewonnen hatten.“ Steffen Schäfer ist neuer Trainer in Künzell, er ersetzt den Ex-Aulataler Markus Pflanz – aber nur bis Sommer, dann übernimmt Marco Gaul.

Abschließend übt sich Veapi nochmals in der Rolle des Mahners. „Wir haben uns bisher als Team gut verkauft und sind mannschaftlich als Einheit aufgetreten. Doch wir dürfen nicht nachlassen. Darin sehe ich die Gefahr.“

Nicht in die Glaskugel schauen

Zugang Wozniak iist eine Bereicherung

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