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Raus aus der Achterbahn? Gruppenligist ESV Hönebach erwartet FT Fulda

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Von: Rainer Henkel

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Hönebachs Marius Zilch spitzelt das Leder am Fuldaer Enes Dugan vorbei. Die Szene stammt aus dem Duell der beiden Mannschaften im April 2021.
Hönebachs Marius Zilch spitzelt das Leder am Fuldaer Enes Dugan vorbei. Die Szene stammt aus dem Duell der beiden Mannschaften im April 2021. © Alicia Kreth

Geht das Auf und Ab des ESV Hönebach weiter? Beim Fußball-Gruppenligisten wechseln sich seit vier Spielen Sieg und Niederlage ab. Jetzt geht es gegen den 13. FT Fulda, das mit der Empfehlung von vier Niederlagen in Folge nach Waldhessen kommt. Anpfiff ist am Sonntag, 15.30 Uhr, auf dem Sportplatz an der Autobahn.

Hönebach – „Von den Ergebnissen her ist das im Moment eine wilde Achterbahnfahrt“, urteilt auch Tino Jäger. Dem durchaus imponierenden 2:0 gegen die SG Eiterfeld/Leimbach war die 0:1-Niederlage gegen Lütter gefolgt. Ein Rückschlag in einem Spiel, in dem die Hönebacher zahlreiche Chancen ungenutzt ließen. „Wir vergeben zwei Chancen, die nutzen eine“, ärgerte sich der Coach.

Dabei nordet der Trainer des ESV seine Spieler vor der Partie gegen die Fuldaer ein: „Das ist ein richtungsweisendes Spiel.“ Ein Duell, das zeigt, ob der ESV den Anschluss nach oben wiederherstellt – was das laut Jäger „tolle Torverhältnis von 19:10“ vermuten ließe – oder ob die Reise eher abwärts geht.

Schlau geworden ist der Trainer nur aus den Resultaten seiner Mannschaft nicht wirklich, auch der Rest der Liga gibt ihm Rätsel auf: „Da schlägt jeder jeden.“ Mannschaften wie Eiterfeld/Leimbach, Aulatal, Künzell, die hoch gehandelt wurden, haben plötzlich Schwächephasen – andere, denen man weniger zutraute – etwa Kerzell – legen plötzlich Siegesserien hin.

Die Eiterfelder etwa hätte Jäger längst unangefochten vorn im Tableau erwartet – aber sein ESV gehörte zu den Bezwingern des Favoriten, der nun wieder unstillbaren Torhunger demonstriert. FT Fulda dagegen, der kommende Gegner, ist nach durchschnittlichem Saisonstart mit vier Schlappen in Folge und 1:11 Toren auf Talfahrt gegangen.

Im Spiel der eigenen Mannschaft gefällt Jäger, dass „wir kaum etwas zulassen. Wir treten mannschaftlich geschlossen auf. Dass wir weiter als Einheit auftreten, das müssen wir weiter verinnerlichen.“ Zweikämpfe annehmen, zweite Bälle holen – so lautet der Auftrag an die Mannschaft. Nicht dabei sein wird Stürmer Marcel Katzmann, der an einer Zerrung laboriert. Tim Kleinschmidt fällt womöglich krankheitsbedingt aus, Tim Schwarz dagegen spielte zuletzt wieder in der Reserve und könnte zurückkehren. (Rainer Henkel)

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