Nachspielzeit: Fußball, Frankfurt und Hawaii

Sascha Herrmann, Leiter der Sportredaktion der Hersfelder Zeitung, lächelt in die Kamera.
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Sascha Herrmann

Die Fußballsaison hat am vergangenen Wochenende begonnen. Und ehe wir uns versehen, geht es in die Vollen: Am gestrigen Freitag und morgigen Sonntag stehen in einigen Klassen Doppelspieltage an.

Die meisten Trainer sind darüber überhaupt nicht erfreut. Denn nach der achtmonatigen Corona-Zwangspause schnellt die Belastung viel zu schnell in die Höhe. Das steigert natürlich auch die Verletzungsgefahr. Und ausgedünnte Kader, die möglicherweise mit Akteuren aus der Reserve ergänzt werden müssen, könnten dazu führen, dass die zweiten Mannschaften bei dem engen Terminplan selbst personelle Probleme bekommen – und schlimmstenfalls nicht antreten könnten.

Was wir aus den Vereinen außerdem oft zu hören bekommen: Erst behinderten die englischen Wochen durch den Kreispokal den geregelten Trainingsbetrieb während der Vorbereitung. Jetzt muss das Training schon zu Saisonbeginn gedrosselt werden, weil die ersten Doppelspieltage anstehen und den Spielern an die Substanz gehen. So ein richtig glückliches Händchen hatten die Verantwortlichen bei der Festlegung der Spielpläne also nicht wirklich.

Dass es beim Fußball nicht immer nur ums Gewinnen oder Verlieren geht, haben wir am ersten Spieltag bei der Gruppenliga-Partie zwischen Aulatal und Hünfeld II gesehen. Dort verletzte sich Aulatals Maximilian Weber bereits in der Anfangsphase schwer und brach sich das Sprunggelenk. Für den 26-Jährigen folgt nun also die nächste Zwangspause. Man kann nur hoffen, dass der technisch versierte Offensivspieler den Mut nicht verliert. Drücken wir die Daumen, dass er so schnell wie möglich wieder auf den Rasen zurückkehren kann.

Den nötigen Feinschliff für die neue Saison haben sich in dieser Woche die Bundesliga-Fußballerinnen von Eintracht Frankfurt in Bad Hersfeld geholt. Bereits zum fünften Mal sind die Südhessinnen zu Gast in der Kurstadt. Der DFB-Pokalfinalist hat sich für die kommende Saison einiges vorgenommen. Besser als Platz sechs in der vergangenen Spielzeit wollen die Südhessinnen abschneiden. Dafür hat Trainer Niko Arnautis seine Mädels täglich zweimal im Hessen-Stadion schwitzen lassen. Den Abschluss bildet heute (12 Uhr, Hessen-Stadion) ein Testspiel gegen die B-Junioren des JFV Hünfelder Land.

Vollgas geben wollen am Sonntag in Frankfurt vier Triathleten aus dem Kreis. Christoph Diegel, Lars Hildebrand, Andreas Stöcklein und Pascal Weis stellen sich dort den Strapazen des Ironmans. Sie werden begleitet von Trainer Dieter Pfaff, der selbst ehemaliger Triathlet ist. Und auch einige Fans wollen sich auf den Weg machen, wie man hört.

Übrigens: Die besten Athleten jeder Altersklasse qualifizieren sich für den Ironman auf Hawaii – das Traumziel eines jeden ambitionierten Triathleten. Diesmal gibt es 25 Quali-Plätze mehr. Träumen ist erlaubt.

Schönes Wochenende

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