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Fußball-Gruppenliga: SV Adler II heute Abend im Nachholspiel gegen Grebenstein

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Von: Maurice Morth

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Fünf Spiele liegt der letzte Punktgewinn für den SV Adler Weidenhausen II und Kapitän Michael Friedrich (rechts) mittlerweile zurück. Gegen Grebenstein nimmt das Gruppenligateam heute Abend einen neuen Anlauf.
Fünf Spiele liegt der letzte Punktgewinn für den SV Adler Weidenhausen II und Kapitän Michael Friedrich (rechts) mittlerweile zurück. Gegen Grebenstein nimmt das Gruppenligateam heute Abend einen neuen Anlauf. © Maurice Morth

Für den SV Adler Weidenhausen II steht in der Gruppenliga heute Abend das Nachholspiel gegen Grebenstein an. Los geht es auf dem Chattenloh um 19.30 Uhr.

Einen 0:2-Rückstand drehte der SV Adler Weidenhausen II in der Fußball-Gruppenliga gegen die SG Reinhardshagen am vergangenen Samstag binnen sieben Minuten in eine 3:2-Führung um. Am Ende jubelte allerdings wieder einmal der Gegner (5:3), für den abstiegsgefährdeten Fußball-Gruppenligisten war es das fünfte Spiel in Serie ohne einen Punktgewinn.

Florian Grede: „Wir sind natürlich keine Träumer“

Das Wort „aussichtslos“ möchte SVA-II-Interimstrainer Florian Grede im Vorfeld der heutigen Nachholpartie gegen den Tuspo Grebenstein (Anstoß 19.30 Uhr auf dem Chattenloh) bezogen auf die Situation im Kampf um den Klassenerhalt aber nicht in den Mund nehmen.

„Ich bin natürlich aber auch kein Träumer und die Jungs sind es auch nicht“, sagt der 32-Jährige, der das Amt des Trainers nach dem Rücktritt von Alexander Henke und Robin Komorowski vor wenigen Wochen übernommen hat und bis dato nur Erfahrung als Bambini- und F-Jugendtrainer gesammelt hat.

„Als die Frage nach der Nachfolge im Raum stand, bin ich nicht schnell genug weggelaufen“, scherzt Grede, und weiter: „Ich habe viel vom SV Adler Weidenhausen profitiert und gebe nun einfach etwas zurück – ich will die Jungs und den Verein nicht hängen lassen. Was die Zukunft als Trainer anbelangt, bin ich wirklich ergebnisoffen. Es macht mir mit den Jungs, die ich ja auch schon lange als Spieler kenne, auch viel Spaß.“

Trainingseinheiten mit hohem Spaßfaktor

Er maße sich aber auch nicht an, die Arbeit ohne Vorkenntnisse so weiterführen zu können, wie Alexander Henke es getan habe. „Er hat die Latte ziemlich hochgelegt und den Jungs alle fußballerischen Inhalte mitgegeben, die es braucht“, sagt der Interimscoach.

Deswegen gehe es in der schwierigen Situation im Abstiegskampf darum, Trainingseinheiten mit dem nötigen Spaßfaktor aber auch der nötigen Intensität zu gestalten. „Wir sind gemeinsam gewillt, alles für den Verein zu geben“, so Grede.

Diese Einstellung spiegelt sich bei all dem Misserfolg des SV Adler Weidenhausen II in der Gruppenliga auch immer noch in den Ergebnissen wider: Wirkliche Klatschen gab es nur gegen die Top-Teams FSV Wolfhagen (2:5) und den KSV Hessen Kassel II (1:5).

„Wollen heute natürlich versuchen mitzuspielen“

Ähnlich wie im Spiel gegen die SG Reinhardshagen will die Weidenhäuser Reserve sich heute gegen Grebenstein nicht nur auf das Verteidigen beschränken: „Wir wollen im Heimspiel natürlich versuchen mitzuspielen und die Partie für uns zu entscheiden. Grebenstein hat wie wir in der Rückrunde noch nicht viele Punkte gesammelt“, sagt Florian Grede.

Wer für den SV Adler Weidenhausen II heute Abend gegen Grebenstein letztlich alles auflaufen wird, steht erst wirklich kurz vor Schluss fest.

Die für das Offensivspiel der Adler-Reserve so wichtigen Jerome Kirschner und Christian Steinmetz kehrten etwa erst am Samstag nach Verletzungen zurück. Noch ist unklar, wie sie die Belastung weggesteckt haben. Auch der Einsatz des Rückkehrers Dennis Nguyen ist noch nicht sicher.

(Maurice Morth)

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