Gruppenliga Fulda Nord

ESV Hönebach bleibt in der Erfolgsspur: Furioser 4:2-Erfolg beim FV Horas

Parierte einige Chancen: Hönebachs Keeper Nils Katzmann (Mitte).
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Parierte einige Chancen: Hönebachs Keeper Nils Katzmann (Mitte).

Lehnerz – Fußball-Gruppenligist ESV Hönebach errang dank einer furiosen ersten Halbzeit in Fulda-Lehnerz einen 4:2-Auswärtssieg beim FV Horas und schloss den letzten Doppelspieltag des Jahres mit sechs Punkten sehr erfolgreich ab.

In einer abwechslungsreichen Halbzeit ging der ESV mit einem Doppelschlag, bei dem die Abwehr der Gastgeber große Schwächen offenbarte, früh in Führung. Nach einem Pass von Tim Emmerich verpasste Marcel Katzmann noch den Ball, doch am langen Pfosten stand Tim Kleinschmidt, der die Kugel zur Führung einschob. Gleich mit dem nächsten Angriff erhöhte Patrick Störl auf 2:0. Ausgangspunkt war erneut Emmerich, der einen Pass auf Katzmann brachte und der weiter auf Störl legte.

Horas schüttelte sich kurz und kam in der zehnten Minute zur ersten Torchance, als der ESV im eigenen Strafraum nicht konsequent klären konnte. Der Schuss von Kevin Muth verfehlte das Tor aber knapp. Nun blieben die Gastgeber am Drücker und kamen in der 24. Minute durch einen direkt verwandelten Freistoß in den Winkel durch Julian Keller zum Anschlusstreffer.

Die Partie ging hin und her, bis Hönebach in der 33. Minute den alten Abstand wieder herstellte. Nach einem Foul im Strafraum an Marcel Katzmann verwandelte Fabian Budesheim den fälligen Elfmeter sicher. Und es kam noch besser für die Gäste: In der Nachspielzeit der ersten Hälfte schickte Katzmann Kevin Kunze auf die Reise, der FV-Keeper Tim Seitz umkurvte und das 4:1 erzielte.

Nach dem Seitenwechsel wendete sich das Blatt ein wenig und die Hausherren waren die bessere Mannschaft. Die erste Chance besaß aber der ESV. Nach einer Ecke köpfte Manuel Schmidt den Ball neben das Tor (47.). Auf der Gegenseite gab es dann Elfmeter, nachdem Budesheim seinen Gegenspieler im Strafraum festhielt. Den fälligen Strafstoß verwandelte Mark Zentgraf zum 2:4, obwohl ESV-Keeper Nils Katzmann seine Fingerspitzen noch an das Leder bekam.

Die Hausherren blieben am Drücker, doch der ESV verhinderte mit vereinten Kräften das Anschlusstor, konnte allerdings nur selten für Entlastung sorgen. Erst in der 86. Minute hatte Marius Zilch die Chance, die Führung auszubauen, doch er scheiterte.

ESV-Coach Tino Jäger war stolz nach der Partie und dem Sechs-Punkte-Wochenende: „22 Punkte nach elf Spielen ist einfach klasse. Hut ab, Jungs!“ (Alicia Kreth)

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