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Am Samstag startet die Kreisliga A1 in die neue Saison

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Von: Kristina Marth

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Fußballspieler des Hattenbacher SV nach einem Torerfolg
Darf der Hattenbacher SV wie hier in der Vorsaison wieder jubeln? Zum Auftakt spielt er gegen Mitaufsteiger Neuenstein II. © Friedhelm Eyert

Anstoß für die Fußball-Kreisliga A1: Mit dem Rotenburger Altkreisderby zwischen dem TV Braach und der SG Rotenburg/Lispenhausen wird am Samstag um 16.30 Uhr die neue Spielrunde eingeläutet.

Hersfeld-Rotenburg – Alle anderen 14 Mannschaften treten am Sonntag an. Zwei Partien rücken dabei ganz besonders in den Blick.

Hattenbacher SV - SG Neuenstein II (Sonntag, 15.30 Uhr). In Niederaula kommt es gleich am ersten Spieltag zum Aufsteigerduell zwischen dem Hattenbacher SV, dem Vorjahresmeister der Kreisliga B2, und der Reserve von Kreisoberligist SG Neuenstein, die aus der Kreisliga B1 in die A-Liga aufgerückt ist. Beide Trainer sind über diese Konstellation nicht böse und glauben, dass sie eine erste Standortbestimmung ist. „Bei uns geht es erstmal um den Klassenerhalt“, sagt Neuensteins Trainer Sascha Lassok, der von einer insgesamt guten Vorbereitung spricht. Die Gastgeber sieht er als absolut ernstzunehmende Gegner: „Für mich ist das eine A-Liga-Mannschaft mit einem guten Trainer und ich glaube, sie haben sich sogar ein wenig verstärkt.“

Zugänge von außen sind laut Hattenbachs Coach Enis Veapi nicht zu verzeichnen, dafür seien vier Spieler aus der Jugend aufgerückt. Ob sie den Sprung in die erste Mannschaft schaffen, gelte es abzuwarten, die Vorbereitung hätten sie aber gut mitgemacht. Dem Aufsteigerduell zum Auftakt sieht Veapi positiv entgegen: „Ich denke, dass die Chancen 50 zu 50 stehen und es für beide Teams zum Einstieg eine gute Sache ist.“ Für die Saison sei das Ziel, nicht ins letzte Drittel zu rutschen. „Wir werden versuchen, die Euphorie mitzunehmen und in den ersten Spielen gut reinzukommen.“

SG Sorga/Kathus - SG Heenes/Kalkobes (Sonntag, 15.30 Uhr). In Kathus treffen zwei „Traditionsteams“ aus dem Altkreis Hersfeld aufeinander: Der Vorjahresachte hat die SG Heenes/Kalkobes zu Gast. Für die Gäste ging es in der Vorsaison gegen den Abstieg – etwas, das sich laut dem neuen Trainer Andreas Kurz nicht wiederholen soll. „Da hat die Mannschaft nichts verloren“, stellt er klar und berichtet von einer guten Vorbereitung. „Ein neuer Trainer bedeutet meist neue Motivation, das macht es natürlich immer etwas einfacher loszulegen.“ Personell hätten sich einige Änderungen ergeben, neben zwei, drei Abgängen seien auch ein paar neue Gesichter sowie Rückkehrer dabei. Man habe das System umgestellt, gut trainiert und hoffe auf einen Platz im oberen Mittelfeld, sagt er und freut sich auf das Aufeinandertreffen mit seinem alten Verein.

Vier Jahre lang, drei davon als Coach, war Kurz früher im Solztal aktiv, zu seinen Spielern zählte unter anderem auch David Siegert, der heutige Trainer der SG. Das Duell mit dem alten Bekannten bezeichnet er als „Wundertüte“ und hält sich auch insgesamt mit Prognosen zurück. Die Vorbereitung sei eher schleppend verlaufen und einige Leistungsträger des Vorjahres seien nur noch sporadisch dabei. „Wenn bei uns alles zusammenkommt, sind wir glaube ich wie letztes Jahr für jeden Gegner unbequem“, sagt er – die Situation sei jedoch ziemlich auf Kante genäht. Man befinde sich noch immer in der Umbruchsphase, sodass der eigene Anspruch ähnlich wie im Vorjahr sei. Auch hier lässt Siegert Zurückhaltung walten: „Ein stabiler einstelliger Tabellenplatz wäre schön.“

Alle Begegnungen des Spieltags:

Samstag, 16.30 Uhr: Braach - Rotenburg/Lispenhausen

Sonntag, 13.15 Uhr: Hohe Luft II – SG Werratal

Sonntag 15.30 Uhr: Hattenbach - Neuenstein II, Sorga/Kathus - Heenes/Kalkobes, Baumbach - Niederaula/Kerspenhausen II, Cornberg/Rockensüß - Nentershausen/Weißenhasel/Solz, Haselgrund/Breitenbach - Aulatal II, Heinebach/Osterbach - Philippsthal

(Kristina Marth)

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