Fußball: Neue Impulse bei Ransbachs Frauen

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Engagiert sich jetzt auch bei Ransbachs Frauen: Konditionstrainer Wolfgang Scharf.

Am Samstag sollen die Fußballerinnen des TSV Ransbach ihr Restprogramm der Gruppenliga aufnehmen.

 Das Nachholspiel bei Freiensteinaus Zweiter steht an (Anstoß 15 Uhr), es ist das Duell des Vorletzten gegen das Schlusslicht. Das Blöde: Ransbachs Frauen haben, nachdem sie im vergangenen Sommer den Aufstieg wahrnahmen, noch nicht einen Punkt auf ihrem Konto. Der Gegner hat schon sieben geholt.

Doch von Aufgeben keine Spur. Mit dem 52-Jährigen Richard Berk hat der TSV Ransbach einen neuen Trainer gefunden. Den dritten schon in dieser Serie – nach Andreas Ullrich, der aus beruflichen Gründen passen musste, und Wolfgang Jureck, dem es familiäre Dinge nicht mehr erlaubten, seine Arbeit fortzusetzen. „Eigentlich wollte ich nichts mehr machen in Sachen Trainer, aber wenn dich Ralle sonntagmorgens anruft. Da solltest du vielleicht nicht ans Telefon gehen...“, scherzt Berk. Ralle ist Ralf Burghardt und 1. Vorsitzender des TSV. Berk dachte über die Anfrage nach, führte ein familiäres Gespräch – und der Job, die Frauen des TSV zu coachen, war perfekt. „Als ich kam“, erinnert sich Berk, „herrschte noch ein bisschen getrübte Stimmung. Aber jetzt hat sich alles gegeben“.

Nicht zuletzt Burghardt und der Verein sorgten dafür, dass mittlerweile ein stabiles Trainer- und Betreuerteam den Weg vorgibt, dass es in Hohenroda neue Impulse gibt in Sachen Frauenfußball. Wolfgang Scharf, ehemalige Spitzenkraft Deutschlands im Eisschnelllauf, ist Konditions- und Koordinationstrainer, Thomas Mumberg Torwarttrainer, Jürgen Suresch nimmt als Betreuer die Rolle der „guten Seele“ ein.

Dabei sind die personellen Voraussetzungen nicht die Besten. Salea Reusch fällt wegen eines im Training erlittenen Bänderanrisses noch zwei Wochen aus, Carolin und Christin Rüger bekamen im Februar binnen weniger Tage Nachwuchs – und Marie Heuer, mit vier Treffern vor Annika Kempf (3) beste Torschützin der Hinrunde, übt sich im Rahmen eines Praktikums auf einem Kreuzfahrtschiff als Animateurin. Zumindest bis Juli steht sie nicht zur Verfügung.

Trotz alledem, und das spricht für eine gewisse Aufbruchsstimmung in Ransbach, richtet sich der Blick nach vorn. „Ich hoffe“, sagt Berk, „dass alle im Team zusammenbleiben und wir im nächsten Spieljahr angreifen können.“ » ARTIKEL UNTEN

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