Fußball: Trainer Heiderich hat die Badekappen parat gelegt

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Bilder sagen mehr als Worte: Hochwasser – wie hier auf dem Gelände des FSV Hohe Luft – gibt es dieser Tage auf vielen Sportplätzen. Wie viele Spiele da wohl vom Programm des Wochenendes übrigbleiben?

An Fußball am Wochenende glaubt im Kreis wohl niemand wirklich. Wir haben mit Thorsten Heiderich, Trainer des Kreisoberligisten Hohenroda, gesprochen.

„Badekappen hab’ ich parat gelegt“, scherzt der Coach vor dem Start auf dem Papier – die SG Mecklar/Meckbach/Reilos wäre am Sonntag zu Gast in Mansbach (15 Uhr). Ihm und seinen FSG-Kickern erging es in der Vorbereitung – im Gegensatz zu den meisten seiner Kollegen –, vergleichsweise gut. „Wir haben uns in Ransbach um den kleinen Platz bemüht“, verrät Heiderich. „Den hat uns die Feuerwehr freundlicherweise zur Verfügung gestellt.“ Wer sich nicht mit den Gegebenheiten vor Ort auskennt: Das Spielfeld liegt auf dem Weg zwischen Halle und Stadion.

Die Trainingsbeteiligung sei gut gewesen, freut sich der Trainer. An der personellen Situation hat sich nichts geändert bei der FSG – fast nichts. Drei Spieler stehen in den nächsten Wochen nicht zur Verfügung: Jörn Rosenthal (Bruch der Mittelhand), Julian Suresch (Fuß-OP) und Keeper Thorsten Weiß (Schlüsselbein-Bruch; wurde am Dienstag vergangener Woche operiert).

Blickt man auf die Tabelle der Kreisoberliga Nord, steht es um die FSG Hohenroda nicht so gut. 16 Punkte stehen bisher zu Buche, aus 18 Spielen – das sind mehr Partien als die Konkurrenten ausgetragen haben. 45 Tore hat die Mannschaft bislang kassiert – an dieser Teilbilanz sollte sie arbeiten.

Doch Heiderich wäre nicht er selbst, wenn er diese Situation nicht mit Zuversicht und Leidenschaft angehen würde. „Wir sind jetzt in der Situation, in der wir auch vor zwei Jahren waren. Es steht Spitz auf Knopf.“ Da gelangen Team und Coach die Rettung, zum Saisonende hatte die FSG Hohenroda den fünfletzten Platz erreicht.

„Der Klassenerhalt ist das primäre Ziel“, gibt der Trainer aus. Es gibt Dinge, die ihn optimistisch stimmen. „Die Eindrücke von Training und Spiel. Die Jungs haben Gas gegeben in den letzten Wochen. Wir haben eine junge Mannschaft, die sich vom Kopf her weiterentwickelt hat.“ Heiderich ist froh, zumindest an den Wiederbeginn denken zu können. Die Wintervorbereitung sei eben „die schwierigste Aufgabe für Trainer und Mannschaft“. Man wisse nie, wann es losgeht, und man müsse „die Jungs bei Laune halten“.

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