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Kreis Frankenberg versucht es wieder in der Halle

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Von: Thorsten Spohr

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Lang ist’s her: Im Februar 2020 rollte zuletzt der Ball in der Halle. In den folgenden Jahren mussten die Hallenrunden wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden. Nun soll es im Kreis Frankenberg wieder Futsal-Kreismeisterschaften geben. Archi
Lang ist’s her: Im Februar 2020 rollte zuletzt der Ball in der Halle. In den folgenden Jahren mussten die Hallenrunden wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden. Nun soll es im Kreis Frankenberg wieder Futsal-Kreismeisterschaften geben. Archi © zmp/nh

Nach zwei Jahren Pause soll in diesem Winter der Fußball in der Halle rollen. Zumindest im Kreis Frankenberg. „Wir wollen es versuchen“, sagt der stellvertretende Kreisfußballwart Rudolf Matter, der die Vereine informiert und die Rahmenpläne veröffentlicht hat.

Der Startschuss soll schon am übernächsten Wochenende fallen, wenn die F- und G-Junioren in Battenberg ihren ersten Spieltag austragen. Es folgt im Jahr 2022 noch ein Spieltag am 10. und 11. Dezember in Frankenberg und Gemünden, wobei die A-Junioren bereits am 10. Dezember in Gemünden ihren Kreismeister ausspielt.

Im Jahr 2023 stehen dann am 21. und 22. Januar die Kreismeisterschaften der Altherren und Senioren in Frankenberg auf dem Programm, es folgen die letzten beiden Spieltage am 28. und 29. Januar in Battenberg (mit Endrunden der B- und C-Junioren) sowie am 11. und 12. Februar in Frankenberg (mit Endrunden der C- und E-Junioren).

Bei den Senioren und Altherren gibt es in diesem Jahr eine grundlegende Änderung: Wie im Jugendbereich schon üblich sollen die Erwachsenen Futsal spielen. Bislang wurde bei den Erwachsenen noch klassischer Hallenfußball gespielt. „Im Seniorenbereich sind mittlerweile so viele Jugendspieler hochgerückt, die mit Futsal groß geworden sind“, erklärt Matter die Beweggründe. Zudem können die Vereine nur dann an den weiterführenden Meisterschaften des Verbandes teilnehmen, wenn auch auf Kreisebene Futsal gespielt wird.

Mit den Meldezahlen ist Matter grundsätzlich zufrieden. Bei den Senioren allerdings hatten sich beim offiziellen Meldeschluss Ende Oktober nur zwölf Teams angemeldet, sonst waren immer 15 bis 16 Mannschaften am Start. So fehlen in der Meldeliste bislang der FC Ederbergland, die SG Oberes Edertal und die SG Röddenau/Bromskirchen, auch die A-Ligisten SG Hatzfeld/Eifa, SG Nordkreis, Türkgücü Allendorf, SG Ernsthausen/Münchhausen sowie der TSV Dodenau haben nicht gemeldet. „Wer noch mitmachen möchte, kann sich bei mir melden“, sagt Matter.

Bei den Altherren sind zwölf Teams gemeldet worden, wobei die SG Rosenthal/Roda zwei Teams an den Start schicken will.

Bei den A-Junioren spielen acht Teams den Meistertitel aus, bei den B- und C-Junioren zehn. Bei den D-, und F-Junioren gehen jeweils 14 Teams in die Hallenrunde, bei den E-Junioren 15 und bei den G-Junioren zehn. Bei den Jugendrunden gibt es eine Änderung: Es wird nur eine Hinrunde ausgetragen, danach folgt bereits die Finalrunde. Jede Mannschaft kommt so auf zwei Spieltage.

Was Matter noch fehlt, sind Ausrichter für einige Spieltage. So werden Vereine gesucht, die sich bei den Spieltagen in Battenberg (12. und 13. November) und Frankenberg (11. und 12. Februar) um die Verpflegung der Mannschaften und Gäste kümmern. Interessenten können sich bei Matter melden. „Wenn man sich engagiert, kann dies eine schöne zusätzliche Einnahmequelle sein“, wirbt der Funktionär.

Keine Hallenrunde im Kreis Waldeck

Im Kreis Waldeck wird es keine Hallenrunde geben. Die Organisation unter den schwierigen Vorgaben sowie gesundheitliche Risiken führt Jugendwart Joachim Schmolt als Beweggründe an. Es gehe um Corona und mögliche Ansteckung von Kindern und Familien, um Hygienevorschriften und den Umstand, wegen der Maßnahmen zum Energie sparen nur kalt duschen zu können. „Wir können nicht als Kreis sagen, wir machen die Meisterschaft und geben die Verantwortung weiter nach unten an die Vereine, die als Ausrichter fungieren.“

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