Regionalliga: Trierer Bundesliga-Reserve kommt mit Verstärkung aus der „Ersten“

SVG gegen Miezen hart gefordert

Durchgebrochen: So torgefährlich wie in dieser Szene wünscht sich Fritzlars Spielertrainerin Irina Penner ihre Linksaußen Jana Giebisch auch gegen Trier II. Foto: Hahn

Fritzlar. Zu ihrem letzten Spiel vor der Winterpause empfangen die Regionalliga-Handballerinnen des SV Germania Fritzlar am Sonntag ab 17 Uhr die Bundesliga-Reserve DJK/MJC Trier ll in der Sporthalle der König-Heinrich-Schule. Dabei könnte Fritzlar, das in der eigenen Halle bisher ungeschlagen ist, mit einem Sieg gegen die „Kleinen Miezen“ seinen Heimnimbus wahren und den direkten Kontakt zur Spitze halten.

Bis auf die Schlusslichter SV Reichensachsen (2:22 Punkte), Aufbau Altenburg (3:19) und DJK Marpingen (7:15) liegen alle Mannschaften sehr dicht beieinander. Fritzlar (14:8) trennt als Fünfter nur vier Punkte von einem Abstiegsplatz und zwei von Tabellenführer 1. FSV Mainz 05 (16:6).

„Gegen Trier müssen wir als Mannschaft bis zum Ende alles geben“, appelliert SVG-Spielertrainerin Irina Penner daher an ihr Team. Zumal sich der aktuell Tabellendritte mit Spielerinnen aus der Erstliga-Mannschaft, die aufgrund der WM gerade Spielpause hat, verstärken wird. Heiße Kandidatinnen dafür sind Rückraumspielerin Katrin Schneider und Kreisläuferin Caroline Thomas. Während sich Schneider bei ihren bisherigen Einsätzen bei den „Kleinen Miezen“ sehr treffsicher präsentierte (48/16 Tore), winkt Thomas nach dem Bänderriss der etatmäßigen Kreisläuferin Lara Leuckefeld das Debüt in der Reserve.

Als ebenfalls brandgefährlich stuft Penner die ehemalige russische Jugendnationalspielerin Sveta Mosgowaja ein, die wegen ihrer Erfahrung nur schwer auszurechnen ist. Wie Irina Penner, vor der Triers Trainerin Elena Vereschako großen Respekt hat.

Während Trier in der vergangenen Saison stets eine offensive Abwehr spielte, haben sie in dieser Saison mit der 6:0-Deckung und der 5:1-Variante weitere Defensivformationen in ihr Repertoire aufgenommen. Zudem verfügen die Spielerinnen des MJC aufgrund des täglichen Trainings über eine hervorragende Physis.

Um gegen die Ausdauer und Schnelligkeit des Gegners bestehen zu können, darf sich Fritzlar, bei dem alles Spielerinnen an Bord sind, nicht noch einmal eine so schlechte Chancenverwertung wie zuletzt in Idstein leisten. (zlv)

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