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Handball: Gegner des TVH liegt in Schlagdistanz

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Steigt hoch zum Wurf: David Schikarski (in Blau) zeigte zuletzt gute Leistungen im Hersfelder Rückraum.
Steigt hoch zum Wurf: David Schikarski (in Blau) zeigte zuletzt gute Leistungen im Hersfelder Rückraum. © Stefan Kost-Siepl

Eine Woche nach dem zweiten Saisonerfolg bestreiten die Handballer des TV Hersfeld ihr nächstes Heimspiel in der Landesliga Nord. Gegner am Samstag in der Geistalhalle ist die TSG Dittershausen. Beginn:17.30 Uhr.

Bad Hersfeld – Nach ihrem 33:30-Erfolg gegen Gensungen/Felsberg wollen die Lullusstädter ihren dritten Sieg. Und der scheint möglich. Denn Dittershausen ist ein Konkurrent, der in Schlagdistanz liegt.

Die Ausgangslage

Durch den 33:30-Erfolg gegen die Schwälmer haben die Hersfelder einen kleinen Sprung nach oben in der Tabelle gemacht. Durch den Sieg haben sie nun vier Punkte auf der Habenseite und sind damit Elfter in der Landesliga-Tabelle.

Direkt hinter den Hersfeldern: Die TG Rotenburg mit 3:9 Punkten. Zum Vergleich: Die TSG Dittershausen liegt auf Platz neun mit 5:7-Punkten. Interessant ist das Torverhältnis, das bei Dittershausen mit 159:155 im positiven Bereich liegt, während das des TVH (166:184) negativ ist. „Sie sind stark in der Deckung“, sagt Christian Weiß.

Der Gegner

Dittershausen sei eine starke Mannschaft mit guten Rückraumspielern, so der Trainer. Vor allem von einem geht große Gefahr aus: Moritz Gerlach. Vielen ist der Rückraumspieler noch bekannt aus seiner Rotenburger Zeit. Weiß: „Er zieht die Fäden, hat ein sehr systematisches Aufbauspiel.“

Mit Gerlach sowie Christian Siebert ist Dittershausen (Ortsteil der Gemeinde Fuldabrück) im Rückraum gut aufgestellt. Magnus Benedix und Louis Appel sind weitere Torschützen.

Die Taktik

Der Schlüssel zum Erfolg über Dittershausen kann, so Weiß, nur in der Abwehr liegen. „Da müssen wir sehr konzentriert sein, die Halb-Positionen gut decken. Das Spiel in die Tiefe muss sich verbessern. Und überdies müssen wir konsequenter im Abschluss werden.“ Genug Arbeit also für die restlichen Trainingseinheiten.

Die Stimmung

War nach dem Erfolg gegen Gensungen II am Samstag prächtig. „Die kämpferische Leistung und die Einstellung haben gestimmt. Das war optimal“, sagt der TVH-Trainer. Auch spielerisch war Weiß eigentlich zufrieden. „Am Anfang war das gut. Danach hatte sich ein bisschen Lollsmüdigkeit breitgemacht. Wir haben vor allen Dingen zu viele Chancen verworfen“, sagt der Trainer. Das sollte beim nächsten Heimspiel am Samstag besser werden. (Hartmut Wenzel)

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