Wolfsanger macht das Spiel, Rothwesten die Tore - Rot für Latifiahvas

Geisler stellt die Weichen

Kassel. Nein, es war nicht das erwartete Spitzenspiel. Das erwartete Derby war es schon - besonders in der Schlussphase versuchte Wolfsanger, im Gruppenligaspiel gegen Rothwesten noch einen Punkt zu retten. Kurz vor Ende sah Nima Latifiahvas auch noch den roten Karton, weil er sich zu einer Unsportlichkeit hinreißen ließ.

Aber der Reihe nach. Die ersten fünf Minuten konnten gleich mit zwei hochkarätigen Möglichkeiten aufwarten: Zunächst steckte der Rothwestener Mirco Müller den Ball auf Andreas Geisler durch, aber Christoph Herbst, der Tormann der Wölfe, war zur Stelle (2.). Dann verpasste Marc Duske eine Hereingabe von Ahmet Kayacik auf der anderen Seite denkbar knapp (5.).

In der Folge war Wolfsanger um Spielkontrolle bemüht und störte das Aufbauspiel der Fuldataler früh, die kaum Platz hatten, einen Angriff zu Ende zu spielen.

Genau 201 Minuten nach dem letzten Tor für die Wölfe war Latifiahvas nach einer Flanke von Marcel Kahl zur Stelle und köpfte zum 1:0 ein. Danach besserte sich das Spiel der Gäste nicht, trotzdem kam wie aus dem Nichts der Ausgleich: Bingül war mit dem Kopf zur Stelle, nachdem Javier Pato-Otero einen Freistoß vom Mittelkreis in den Sechzehner der Wölfe flankte.

Nach dem Pausentee zeigte wieder Wolfgsanger das reifere Spiel, und wieder trafen die Gäste. Mirco Müller leitete einen Konter ein, den Andreas Geisler abschloss (55.).

„Wir haben glücklich, aber nicht unverdient gewonnen“, sagte Horst Schmidt, Rothwestens Trainer nach dem Schlusspfiff.

Wolfsanger hatte durch Latifiahvas noch die Möglichkeit zum Ausgleich, der in der 85. Minute den Ball an den Pfosten setzte.

„Ich kann meinem Team keinen Vorwurf machen, Einsatz und Kampf haben gestimmt“, sagte Wölfe-Trainer Patrick Klein nach dem Abpfiff. Von einer Krise wollte Klein jedoch nicht sprechen: „Wenn wir an die Leistung hier anknüpfen, werden wir bald wieder Erfolg haben.“

Von Christoph Rümenapp

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