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Para-WM: Gold und Bronze für Hiltrop

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Glänzender Abschluss: Natascha Hiltrop holte Gold im Team und Bronze im Einzel mit dem Sportgewehr.
Glänzender Abschluss: Natascha Hiltrop holte Gold im Team und Bronze im Einzel mit dem Sportgewehr. © DSB/Krenn

Natascha Hiltrop vom SV Lengers beendet die Para-Weltmeisterschaft in Al Ain (Vereinigte Arabische Emirate) wie sie begann: Gold mit der Mannschaft und eine Medaille im Einzel.

Statt Silber war das diesmal Bronze. Für die erfolgreichste deutsche Athletin bei den Weltmeisterschaft war das trotz des knapp verpassten Soloerfolgs ein glänzender Abschluss. Bei wechselhaften und schwierigen Bedingungen gelang es dem deutschen Trio, die Konkurrenz in Schach zu halten. Der Deutsche Schützenbund war zu Recht stolz auf das Erfolgsteam mit Cliff Junker (617,9 Ringe), Natascha Hiltrop (616,2) und Bernhard Fendt (610,1), dass sich am Ende sicher mit 1844,2 Ringe durchsetzte und sich mit dem deutlichen Vorsprung von 5,2 Zähler auf die Ukraine den zweiten WM-Titel holte, berichtete der Deutsche Schützenbund. „Ich bin unheimlich stolz, dass es dem Team erneut gelungen ist, einen weiteren Weltmeistertitel bei diesen Titelkämpfen für Deutschland zu gewinnen. Alle Drei waren sehr fokussiert und setzten das um, das wir gemeinsam im Team entwickelt haben. Wir haben in diesem Jahr intensiv daran gearbeitet, bei allen Bedingungen möglichst hohe Ringzahlen zu erzielen. Auch das war ein wichtiger Baustein für diesen großartigen Erfolg“, lobte Bundestrainer Rudi Krenn sein Trio, das mit zwei Goldmedaillen die wohl erfolgreichste Mannschaft der Para-Weltmeisterschaft wurde.

Im Einzel setzte Natascha Hiltrop noch einen „drauf“. Die Paralympics-Siegerin von Tokio gewann nach Silber mit dem Luftgewehr liegend nun die Bronzemedaille in dem 50-Meter-Mixed-Wettbewerb Kleinkalibergewehr liegend. Das war ein gelungener Auftakt mit 623,4 Ringen in der Qualifikation, mit der sie sich auf der zweiten Position für das Finale der besten Acht qualifizierte. In diesem Achlussmatch führte sie lange Zeit das Feld der Finalteilnehmer an und überstand so die ersten Runden. Damit stand sie bereits in der Medaillenentscheidung. Weitere sollte es nicht geben. Eine 9,5 und eine 10,0 reichten in der sechsten Runde nicht zum Weiterkommen. Sie schied mit 226,9 Ringen aus.

Genau ein Ring mehr hätte die Sportlerin vom SV Lengers benötigt, um mit dem späteren Silbermedaillengewinner Kaspar Lousdal aus Dänemark gleichzuziehen. So blieb ihr am Ende der Einzelentscheidung die Bronzemedaille. Den Titel gewann Abdulla Sultan Alaryani (Vereinigte Arabische Emirate).

Für Bundestrainer Krenn war der Doppelerfolg ein gelungener Abschluss der Titelkämpfe: „Die starke Ausbeute bei dieser Weltmeisterschaft mit zweimal Gold, einmal Silber, einmal Bronze, einen Startplatz für Paris 2024 und insgesamt sechs Finalteilnahmen hat gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Ein großes Lob geht an das Betreuerteam, das während der gesamten Saison und bei der WM eine hervorragende und professionelle Arbeit geleistet hat.“

 vk

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