Erst Gold, dann Silber bei den Paralympics

Natascha Hiltrop ist jetzt ein Golden Girl

Sascha Herrmann, Ressortleiter Sport
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Sascha Herrmann, Ressortleiter Sport

Kennen Sie noch die Golden Girls? Eine US-amerikanische Sitcom Anfang der 90er-Jahre? Als „Golden Girl“ darf sich jetzt auch Sportschützin Natascha Hiltrop fühlen.

Hersfeld-Rotenburg - Natascha Hiltrop hat bei den Paralympics in Tokio mit dem Luftgewehr am Mittwoch zunächst die Goldmedaille gewonnen, bevor sie am Freitag in der Königsdisziplin – der Dreistellung mit dem Kleinkaliber-Gewehr – noch einmal Silber nachlegte.

Die 29-Jährige vom SV Lengers punktete bei ihrem Triumph aber nicht nur am Schießstand. Ebenso entspannt wie sympathisch präsentierte sie sich bei den Fernseh-Interviews. Und dass sich eine Olympiasiegerin nur wenige Stunden nach dem größten Erfolg ihrer Karriere per E-Mail in unserer Redaktion meldet, erleben wir auch nicht alle Tage. Wir sagen deshalb Glückwunsch und danke für diesen gelungenen Auftritt, Natascha Hiltrop. Das war großer Sport.

Mailand oder Madrid – Hauptsache Italien. Das war einst die (leider ernst gemeinte) Aussage von Ex-Nationalspieler Andreas Möller, der damit natürlich die Lacher auf seiner Seite hatte.

Turin oder Valencia – Hauptsache Spanien. So könnte man es auf den Fußball-Weltmeister von 2014, Shkodran Mustafi aus Bebra, übertragen. Denn der 29-Jährige kehrt nach Valencia zurück, von wo er 2016 für 41 Millionen Euro zu Arsenal London gewechselt war. Allerdings verteidigt Mustafi, dessen Marktwert mit 2,5 Millionen Euro angegeben wird, ab sofort für UD Levante, den kleineren Primera Division-Klub aus Valencia.

Während Paris St. Germain mit der Verpflichtung von Messi ebenso für Aufsehen sorgte, wie Manchester United mit der Rückholaktion von Cristiano Ronaldo, oder aber Espanol Barcelona, das auf der letzten Meile Antoine Griezmann vom großen Stadtrivalen unter Vertrag nahm, zeigten sich die Bundesliga-Klubs in der abgelaufenen Transferperiode Pandemie-bedingt eher zurückhaltend.

Einzig RB Leipzig knackte die 100-Millionen-Marke bei den Ausgaben und liegt damit unter den Top Fünf Europas, die sich ansonsten nur aus englischen Vereinen zusammensetzen. Am Rande: Der deutsche Rekordmeister Bayern München investierte diesmal „nur“ 57,5 Millionen.

In Handballkreisen dürfte es sich schon herumgesprochen haben: Ende Oktober soll es in Bad Hersfeld ein Event geben, an dessen Vorbereitung Philipp Kaufmann, ehemaliger Spieler und Manager des TVH, eifrig arbeitet. Wir verraten an dieser Stelle noch nicht, was Kaufmann, der im oberpfälzischen Weiden lebt, vorhat. Nur so viel: Es wird ein großes Hallo geben.

Schönes Wochenende

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