Frauen-Kreismeisterschaft: Obermelsungen triumphiert, aber Viktoria hält gut dagegen

Goldenes Tor durch Gerhard

Titel erfolgreich verteidigt: der TSV Obermelsungen mit Trainer Gisbert Ey (links vorn) sowie (weiter im Uhrzeigersinn) Madeleine Heidel, Selina Adler, Janina Monk, Theresa Bode, Helena Seifert, Kristina Gerhard, Nicole Kinne, Lena Stippich, Micky Brilling und Julia Riemenschneider. Foto: Kasiewicz

Homberg. Zum dritten Mal in Folge eroberte das Frauenfußball-Team des TSV Obermelsungen den Titel des Hallenkreismeisters. Im Endspiel besiegte das Ey-Team die Viktoria aus Großenenglis glücklich mit 1:0. Dritter wurde der TSV Mardorf. Abgesagt hatten der TSV Metze und der SV Seigertshausen.

Die Schützlinge von Gisbert Ey waren in Homberg das Maß aller Dinge. Mit 29 Toren erzielten sie die meisten Treffer, stellten bei nur einem Gegentor die beste Abwehr und mit Julia Riemenschneider (10 Treffer) die Torschützenkönigin. In den Vorrundenspielen setzte sich der TSV souverän gegen den TSV Remsfeld und FC Homberg durch. Nur gegen den Gruppenligisten TSV Mardorf hatte er Mühe. Zweiter wurde A-Ligist SV Antrefftal vor dem TSV Remsfeld und FC Homberg. In der Gruppe A ließ die Viktoria wie erwartet nichts anbrennen und wurde verdient Gruppensieger vor dem TSV Mardorf und dem SV Konnefeld. Der TSV Ellenberg enttäuschte als Letzter.

Im Halbfinale setzten sich die Kässner-Schützlinge im Duell zweier Gruppenligistengegen den TSV Mardorf durch Tore von Jennifer Nolting und Johanna Weigl mit 2:0 durch.

Obermelsungen behauptete sich gegen das starke Antrefftal, das lange Zeit gut mithielt, am Ende noch klar mit 4:0. Die Tore erzielten Julia Riemenschneider (2), Lena Stippich und Sabrina Lichte.

Im Spiel um den dritten Platz setzte sich Mardorf durch ein Tor von Jasmin Weigel mit 1:0 gegen A-Ligist Antrefftal durch.

Im Endspiel kam es zu einem offenen Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. Kristina Gerhard gelang das goldene Tor mit einem Schuss von der Mittellinie, der der ansonsten starken Jenny Wedemeyer durch die Beine rutschte. „Insgesamt haben wir verdient das Turnier gewonnen“, freute sich Ey über die Leistung seiner Frauen. Aber auch der Engliser Gegenüber Andreas Kässner war zufrieden: „Wir haben das Endspiel offen gestaltet und hätten mit etwas mehr Glück auch gewinnen können“.

Von Uwe Verch

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