Corona-Folgen

Golfer müssen sich weiter gedulden, nur in Wissmannshof geht`s Mittwoch wieder los

Auf Gut Wissmannshof kann es am Mittwoch losgehen. Das Archivbild zeigt Platzmanager Brian Willett.
+
Auf Gut Wissmannshof kann es am Mittwoch losgehen. Das Archivbild zeigt Platzmanager Brian Willett. Foto: Eckehard Maass

In Hessen warten sie neue Entscheidungen der Politik, in Niedersachsen gab`s schon grünes Licht: Auf Gut Wissmannshof bei Speele fliegen ab Mittwoch wieder die Golfbälle.

 Sie müssen sich weiter gedulden. Für die meisten Golfer der Region zerstob die Hoffnung, am heutigen 4. Mai endlich wieder auf die Plätze gehen und spielen zu können. Einzig die Anlage auf Gut Wissmannshof im niedersächsischen Staufenberg bei Speele öffnet am 6. Mai.

Anders als erwartet gab die Konferenz der Ministerpräsidenten mit der Bundeskanzlerin am 30. April den deutschen Golfklubs kein Grünes Licht. Einige Bundesländer gehen allerdings ihren eigenen Weg. So darf auf den Plätzen in Berlin, Bremen, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Rheinland-Pfalz unter Schutzmaßnahmen bereits gespielt werden. Schleswig-Holstein beginnt heute, Niedersachsen am Mittwoch.

„Wir bereiten hier alles vor und organisieren alles Nötige. Die Kunden stehen in den Startlöchern, um in den Spiel- und Trainingsbetrieb einzusteigen“, sagt Dennis Hilgenberg, Trainer auf Gut Wissmannshof.

Die Entscheidung zur Wiederaufnahme des Sports und damit auch des Golfens soll nun an diesem Mittwoch in der nächsten Videokonferenz auf politischer Ebene fallen – angelehnt an ein Konzept der Länder-Sportminister.

Der Golfclub Kassel-Wilhelmshöhe ist gerüstet. Für den Fall der Fälle könnte am Donnerstag ab 9 Uhr gespielt werden. Die Verantwortlichen dort rechnen aber eher mit der Öffnung am 11. Mai.

Schon vor Wochen hatten der Deutsche Golf-Verband (DGV) und der Deutsche Tennis-Bund (DTB) die Freigabe ihrer Sportarten gefordert. Tennis könne, „gerade in der jetzigen Jahreszeit“, als Individualsport im Freien ausgeübt werden. Eine Infizierung durch das Spielgerät sei nicht möglich, es gebe keinen Körperkontakt, hatte der 1,4 Millionen Mitgliedern vertretende DTB erklärt.

Ähnlich verhält es sich mit Golf, wo solo oder in Kleingruppen gespielt wird. Die Anlagen seien mit Parks vergleichbar, Golfspieler würden ihren Sport dort weit voneinander entfernt ausüben, hatte DGV-Präsident Claus M. Kobold erklärt. Und: „Mit Unverständnis und großer Enttäuschung nehmen wir wahr, dass das Verbot des Sportbetriebs auf Sportstätten auch für uns bis Anfang Mai fortgeschrieben wurde.“ wba/sid

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.