Sieg für Niels von Hirschheydt beim Turnier in Rittierode

Fehlerfrei und mit hohem Tempo: Niels von Hirschheydt gewann das Stechen der Springprüfung Kl. M*, dem wichtigsten Wettbewerb beim Reitturnier in Rittierode Foto: Niesen

Rittierode. Der für den RV Hardenberg startende Niels von Hirschheydt hat auf seiner erst acht Jahre alten Hannoveraner Stute Curly Sue die höchstklassigste Springprüfung des Reitturniers der RG Kreiensen-Rittierode überlegen gewonnen.

In einem hochklassig besetzten Starterfeld setzte er sich im Stechen der Prüfung Kl. M* mit einem Nullfehlerritt in 40.02 Sekunden durch. „Ich habe ordentlich Dampf gegeben“, sagte er nach der Entscheidung.

Schneller, aber mit Fehler

Auf Platz zwei kam Lokalmatador Dirk Klaproth. Der bei den Löwen Classics Braunschweig registrierte Reiter, der seinen Turnier- und Ausbildungsstall in Rittierode betreibt, war mit Chiquarina in 39.50 Sekunden schneller als von Hirschheydt, ein Abwurf bedeutete jedoch Platz zwei. Auf den Bronzerang kam Bianca Töpperwien (RG Kreiensen-Rittierode) auf Fighting Sue mit vier Fehlerpunkten in 44.31.

Mit Platz 4 musste sich ihre Vereinskameradin Josefin Wegener mit Extraordinary Boy ebenfalls mit vier Fehlerpunkten und in 64,82 Sekunden zufrieden geben. Die 23 Jahre alte Amazone war trotzdem überglücklich. „Ich bin heute erst das vierte oder fünfte M-Springen geritten“, sagte sie.

Ihre Zufriedenheit hatte auch einen weiteren Grund. In der ersten Runde war sie als 27. Starterin in dem 39 Paare umfassenden Feld die erste Reiterin, die einen fehlerfreien Ritt in der geforderten Zeit hinlegte. Erst nach ihr qualifizierten sich fünf weitere Paare für das Stechen.

Parcourschef Herbert Hausknecht (Bovenden) hatte für die Reiter und Pferde passend zur Klasse M eine anspruchsvolle Runde mit zehn Hindernissen und zwölf Sprüngen auf einer Länge von 420 Metern mit einer Maximalzeit von 72 Sekunden entworfen. Josefin Wegener unterbot sie deutlich mit 67,10 Sekunden.

Für viel Beifall sorgte in der ersten Runde zudem ein vielversprechendes Nachwuchstalent. Der erst 14 Jahre alte Joshua Herold (RG Kreiensen-Rittierode) schaffte mit Quatro’s Boy als 15. Starter ebenfalls einen „Nuller“, qualifizierte sich aber wegen einer geringfügigen Zeitüberschreitung nicht für das Stechen.

Für Vorjahressieger Piotr Gospodarek (RG Kreiensen-Rittierode) lief es unglücklich. Mit Sioux gab er vorzeitig auf.

Die erste Abteilung der Qualifikation für das Finale des Con Moto-Cups in Einbeck gewann Dirk Klaproth (Sportförderung Löwen Classics) mit Chiquarina (0/54.95). Den Sieg in der zweiten Abteilung sicherte sich Wolfram Dietrich (Reiterhof Walkemeyer Braunschweig) mit SOLON’s Aspendos (0/58.87).

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