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„Erwartungen übertroffen“ - Annika Oesterheld vom TTC Albungen über Verbandsliga-Hinrunde

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Von: Maurice Morth

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Feste Größe beim TTC Albungen: Annika Oesterheld absolvierte sechs der sieben Hinrundenspiele für ihre Mannschaft. ARCHI
Feste Größe beim TTC Albungen: Annika Oesterheld absolvierte sechs der sieben Hinrundenspiele für ihre Mannschaft. © Siebert

Erst am 4. Februar startet die Frauenmannschaft des TTC 1962 Albungen mit dem Heimspiel gegen den SC Söhre in die Rückrunde der Tischtennis-Verbandsligasaison 22/23.

Albungen – Mit Mannschaftskapitänin Annika Oesterheld sprachen wir im Interview über den bisherigen Saisonverlauf und warum alle beim TTC Albungen über den guten dritten Tabellenplatz durchaus überrascht sind.

Drei Siege, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen. Annika, wie zufrieden bist du mit eurer gespielten Hinserie?

Wirklich sehr zufrieden. Wir haben unsere eigenen Erwartungen deutlich übertroffen. Wir haben wirklich vor dem Saisonstart nicht gedacht, dass wir nach der Halbzeit so gut da stehen würden.

Du hast es angesprochen: Sechs Spielerinnen habt ihr eingesetzt, keine hat davon alle sieben Partien absolviert. Seid ihr erstaunt gewesen, dass es trotzdem so gut lief?

Ja, absolut. Wir konnten nur äußerst selten mit der gleichen Besetzung spielen. Vor jedem Spieltag mussten wir uns erst einmal die Frage stellen, wer heute mit wem die Doppel spielt, es ergaben sich wirklich immer ganz neue Konstellationen. Wir dachten vor dem Hinrundenstart ganz klar, dass wir weiter unten in der Tabelle stehen würden, das hat sich zu unserer Überraschung bisher als total gegenteilig erwiesen.

Was hat euch deiner Meinung nach ausgezeichnet in der Hinrunde?

Die Verbandsliga ist stark, aber immer wenn eine Spielerin von uns einen schlechten Tag hatte, dann ist die andere dafür eingesprungen. Was uns geärgert hat, das war die Niederlage gegen Niestetal IV, als wir eine 4:0-Führung noch abgegeben haben. Das war komisch, dass da bei uns dann plötzlich nichts mehr zusammenlief.

Was glaubst du, was für euch in der Rückrunde noch geht?

Rein theoretisch ist Niestetal schlagbar, gegen den ersatzgeschwächten Tabellenführer Elgershausen haben wir unentschieden gespielt. Die sind aber schon sehr stark, wenn sie voll besetzt sind. Wenn wir den dritten Platz halten können, dann wäre es super, ich glaube aber, dass wir in der Tabelle noch etwas absacken werden. Ein Mittelfeldplatz wäre aber gut.

Wird es personell mit der Rotation so weitergehen?

Aller Voraussicht nach ja. Es ist noch nicht klar, ob Lisa (Beck, Anm. d. Red.) noch ein Spiel in dieser Saison machen wird. Wahrscheinlich setzt sie ganz aus.

Eine Frage zum Abschluss: Wie sehr würdest du dich freuen, würde es nächste Saison mal wieder ein Derby gegen die Frauen des Eschweger TSV geben?

Die Duelle haben immer Spaß gemacht. Es wäre cool – sollten sie denn absteigen.

Zur Person

Annika Oesterheld (38) stammt aus dem Bad Sooden-Allendorfer Stadtteil Oberrieden. Bereits seit Kindertagen spielte sie dort Tischtennis, wechselte später gemeinsam von der TSG Bad Sooden-Allendorf mit Ines Reifenstahl zum TTC Albungen. Dort ist die Mannschaftskapitänin seit über zehn Jahren eine feste Größe. Annika Oesterheld lebt in Kassel und arbeitet als Lehrerin in Spangenberg. 

(Maurice Morth)

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