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Eiterfeld mit Remis noch gut bedient

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Enttäuscht: Eiterfelds Sorin Leucuta, dem ein Elmeter versagt blieb.
Enttäuscht: Eiterfelds Sorin Leucuta, dem ein Elmeter versagt blieb. © Friedhelm Eyert

Schlüchtern – Der Vorsprung schmilzt zusammen. Auch im zweiten Spiel der Gruppenliga-Aufstiegsrunde kamen die Fußballer des Spitzenreiters SG Eiterfeld über ein Unentschieden nicht hinaus. Nach dem 1:1 gegen Freienstein folgte am Samstag ein torloses Remis bei der SG Schlüchtern.

Dabei waren die Gäste mit dem Remis noch gut bedient. Denn gerade in der zweiten Halbzeit hatte Schlüchtern die besseren Möglichkeiten. Ahmed Hadzic erwies sich als wahrer Meister seines Fachs. Besonders bei der Schlüchterner Möglichkeit in der 74. Minute zeigte der bärenstarke Keeper seine Qualitäten. Eine Chance des soeben eingewechselten Michael Drews aus sieben Metern kratzte er mit der Reaktion eines Handballtorwarts von der Linie. Schlüchterns Mike Gaul raufte sich die Haare. „Mann, oh Mann, was für ein Reflex?“rief der Schlüchterner Coach. Und bei der nächsten Möglichkeit, die Hadzic entschärfte, hatte er ebenfalls den Torschrei auf den Lippen, vefehlte aber bei einem Tritt in die Luft die Mittellinienfahne nur knapp, als sein Stürmer scheiterte: „Sch... das ist Weltklasse, was der Mann da heute leistet.“

Dabei hatte Gaul nach der ersten Halbzeit nicht damit gerechnet, dass seine Mannschaft noch so viel Oberwasser bekommen würde. Denn die Eiterfelder bestimmten zunächst das Spiel. Und hatten auch ihre Chancen. Die beste vergab Sorin Leucuta kurz vor dem Seitenwechsel, als er aus kurzer Distanz Schlüchterns Keeper Fabian Zarnack nicht überwinden konnte. In der zweiten Hälfte hatte Schlüchtern zweimal Glück, als Leucuta in den Strafraum eindrang. Und dabei fiel. Beides waren schwierig zu entscheidende Situationen. Doch der Elmeterpfiff, den die Gastgeber reklamierten, blieb aus. Eiterfeld hätte an diesem Tag auch keinen Sieg verdient gehabt.

Der Spielaufbau gelang zwar, aber der entscheidende Pass in die Spitze fehlten. Gegen Ende der Partie trat Ante Markesic vor Wut gegen den Eis-Eimer, als wieder eine Aktion nicht gelang. „Solche Spiele werden von Kleinigkeiten entschieden“, sagte Markesic, als er sich wieder beruhigt hatte. „Wenn wir den Elfer zugesprochen bekommen hätten, wäre das Spiel anders ausgegangen.“

SG Eiterfeld/L.: Hadzic - Witzel, Busold, Moise, Hilpert - Wolf (84. Galbas), Müller-Siebert - Hartwig (70. Kurz), Somov, Sorg - Leucuta. SR: Eberheim (Blau-Weiß Schotten). Z: 100

Von Hartmut Wenzel

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