Sonntag Topduell gegen Niederaula

Hohe Lufts Trainer Hafner: Müssen 110 Prozent geben

Gehört zu den Stützen des FSV Hohe Luft: Jan Nöding (links), hier im Zweikampf mit Aulatals Kilian Krapp.
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Gehört zu den Stützen des FSV Hohe Luft: Jan Nöding (links), hier im Zweikampf mit Aulatals Kilian Krapp.

Das Topduell zwischen Hohe Luft und Niederaula/Kerspenhausen ist der Hochkaräter am neunten Spieltag der Fußball-Kreisoberliga.

Bad Hersfeld/Niederaula – Es ist das Spiel des Dritten gegen den Fünften: Beide Mannschaften gehen mit Rückenwind in das Verfolgerduell der Kreisoberliga, das am Sonntag um 15.30 Uhr angepfiffen wird. Denn beide können auf ein erfolgreiches Wochenende zurückblicken.

Hohe Luft konnte Schlusspfiff Heinebach/Osterbach mit 4:2 bezwingen, Niederaula/Kerspenhausen gelang gegen Hohenroda mit 2:1 der erste Heimsieg. Beide Erfolge waren allerdings mühevoll erkämpft. Überschattet war der Niederaulaer Sieg von der Verletzung des Hohenrodaer Stürmers Sascha Schleinig, der nach einem Zusammenprall im Strafraum mit Niederaulas Keeper Jonas Rös mit einem Schienbeinbruch ins Krankenhaus eingeliefert werden musste.

Nach Hohenrodaer Darstellung war es ein klares Foulspiel. Noch am Abend erfolgte die OP. Das Foul kurz vor der Halbzeit sorgte für Hektik auf und neben dem Platz – es gab Elfmeter für Hohenroda. Und zusätzlich noch Rot für Gästetrainer Markus Ruppel, der überdies auch einen Platzverweis für Rös gefordert hatte.

Fehlt Hohenroda nach Verletzung: Sascha Schleinig, hier beim Kopfball.

Der Keeper konnte aber weiterspielen. Und hielt zunächst den Elfer von Johannes Münkel. Der Schiedsrichter ließ den Strafstoß aber wiederholen, weil Rös angeblich vor der Linie gestanden haben soll. Die zweite Chance ließ sich Münkel nicht entgehen und lupfte den Ball elegant mit einem „Panenka-Heber“ über den Torwart zum 1:1-Ausgleich ins Netz. „Es war gut, dass dann Pause war und sich die Gemüter etwas beruhigten“, erzählt Niederaulas Co-Trainer Felix Bodes, der den im Urlaub weilenden Frank Ullrich vertrat.

„In der zweiten Hälfte haben wir dann aber den größeren Siegeswillen gezeigt“, ergänzt Bodes. Auch wenn der Treffer zum 2:1 per Eigentor glücklich zustande gekommen war, wäre der Sieg nicht unverdient gewesen.

Der FSV Hohe Luft sei aber noch ein ganz anderes Kaliber als Hohenroda. „Die Hersfelder stellen aktuell zusammen mit Neuenstein das beste Team der Liga“, sagt Bodes, der sich freut, dass sich das Lazarett lichtet. Markus Schaub hat wieder trainiert, war schon zuletzt gegen Hohenroda im Kader. Nach erst zwei Pokalspielen für die SGN will er jetzt seinen ersten Punktspieleinsatz, auf den auch Nikolai Shustikov nach langer Pause wartet. Aber auch Hohe Lufts Waldemar Hafner kann auf seine Bestbesetzung zurückgreifen. „Gegen Niederaula wird eine Leistung wie gegen Heinebach aber nicht ausreichen“, ergänzt der FSV-Coach.

Gegen das Schlusslicht habe man nur 70 Prozent von dem gezeigt, was die Mannschaft auch tatsächlich könne. Am Sonntag wird eine deutliche Steigerung notwendig sein. „Wir müssen 110 Prozent geben“, sagt der Coach. Hafner moniert vor allem die schwache Chancenauswertung. „Das muss sich gegen Niederaula deutlich bessern.“ Zwar hatten die Hohe Lufter anfangs der beiden Hälften Tore durch Pascal Belosicky und Jan Nöding geschossen. „Wir hatten aber Möglichkeiten, um höher zu führen.“ Dominic Krause und Hendrik Kambach schafften dann tatsächlich den Anschluss für den Letzten. „Es waren sogar Chancen zum 3:3 da“, erzählt Hafner.

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