Berufungsverhandlung

Live auf Kassel live: Hajduk heute vor Gericht - Posch vertritt Kasseler Verein

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Christopher Posch

Kassel/Grünberg. Nachdem das Kreis-Sportgericht den Fußball-Kreisoberligisten Hajduk Kassel wegen einer Schlägerei während eines Heimspiels im November vergangenen Jahres zu harten Strafen verurteilt hatte, findet am Samstag ab 10 Uhr die Berufungsverhandlung vor dem Verbandsgericht in Grünberg statt.

Der prominente Kasseler Rechtsanwalt Christopher Posch, der durch verschiedene Fernseh-Dokumentationen bekannt geworden ist, wird dabei die Interessen des Klubs vertreten.

Wir berichten heute ab 9.45 Uhr auf Kassel live von der Verhandlung. Die Berichterstattung finden Sie nach dem Ende hier auf www.hna.de und in der Montagausgabe der HNA.

„Das Wichtigste ist, dass wir erst einmal den Sachverhalt aufklären, denn diese Mühe hat sich bislang noch keiner gemacht. Insgesamt sind 27 Zeugen geladen, und nach deren Schilderungen der Ereignisse werden wir sicher schlauer sein“, sagt der 37 Jahre alte Jurist, der seiner Premiere vor einem Sportgericht entgegen fiebert: „Klar ist das auch für mich etwas Besonderes.“ Hajduk-Trainer Zoran Zeljko sagte gestern: „Wir haben uns nichts vorzuwerfen und sehen dem Samstag positiv entgegen.“

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Zu verhandeln ist die Entscheidung des Kasseler Sportgerichts, das einen Hajduk-Spieler für drei Jahre und einen weiteren für 16 Spiele gesperrt hatte. Außerdem verurteilte es den Verein zu einem Punktabzug von 13 Zählern, nachdem es während der Partie gegen die SVH Kassel zu einer Massenschlägerei gekommen war. Dabei sollen bis zu sechs Männer mit Teleskopstöcken und Baseballschlägern auf den Platz gestürmt sein und Hajduk-Spieler attackiert haben. Die wiederum sollen sich gewehrt haben.

Zoran Zeljko

Nach dem Richterspruch hatte Posch damals gesagt: „Es befremdet und überrascht mich, dass das Sportgericht in der Kürze der Zeit solch ein Urteil hat fällen können, obwohl Ermittlungen noch andauern.“ Denn die Vorfälle werden auch strafrechtlich verfolgt. Die Polizei ermittelte wegen gefährlicher Körperverletzung und hat ihre Ergebnisse Ende Januar der Staatsanwaltschaft übergeben, die derzeit die Einleitung eines Verfahrens prüft.

Von Torsten Kohlhaase

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