In Halbzeit zwei lief es besser

Obenauf: HSG-Spielerin Lea Willer trug mit insgesamt fünf Treffern zum klaren Sieg gegen Schlusslicht Waldhessen bei. Foto: Sommerlade

Hoof. Das war deutlich. Mit 32:24 (16:14) schickten die Landesliga-Handballerinnen der HSG Hoof/Sand/Wolfhagen Schlusslicht FSG Waldhessen nach Hause.

Dabei sah es nicht von Anfang an nach einer eindeutigen Angelegenheit für die Gastgeberinnen aus. Vielmehr sahen die 100 Zuschauer in der Schauenburghalle in Hoof bis zur 45. Minute eine weitestgehend ausgeglichene Partie mit leichten Vorteilen bei den Vereinigten aus Hoof, Sand und Wolfhagen.

„Die Gäste haben erstaunlich gut mitgehalten“, bescheinigte denn auch HSG-Coach Chris Ludwig dem Tabellenletzten eine gute Leistung. Dieser war nämlich furios gestartet und binnen weniger Minuten mit 4:2 in Front gegangen. Das sollte indes die einzige Führung bleiben. Denn trotz mehrfacher Unterzahl holte der Tabellenvierte auf und legte zum 6:4 vor. „Gerade in dieser Phase zeigt sich, welch großer Kampfgeist in meiner Mannschaft steckt. Darauf bin ich sehr stolz“, so Ludwig. Enttäuscht zeigte sich sein Gegenüber. „Es ist schade, dass wir uns nach so einem guten Start die Butter vom Brot nehmen lassen haben“, gab FSG-Trainer Jonggi Pasaribu zu Protokoll.

Tatsächlich hatten sich die Gäste im ersten Durchgang erstaunlich gut auf die schnelle Spielweise der Ludwig-Sieben eingestellt.

Nach dem Seitenwechsel wurden dann aber erste konditionelle Schwächen der Waldhessen offenbar. „Außerdem hatten wir nicht die richtigen Ideen im Angriff“, analysierte der Gäste-Coach. Die wenig kreative Spielweise des Schlusslichts nutzten die Gastgeberinnen zu einer vorentscheidenden 20:15-Führung (39.) und einem wahren Torreigen ab der 45. Minute, als sie beim 23:21 neun Treffer in Folge erzielten und den Heimsieg damit endgültig unter Dach und Fach brachten.

Hoof/Sand/Wolfhagen: Rodziewicz, Clobes (Tor), Lubach 4, Haupt1/1, von Dalwig 8, Willer 5, Wietis 5, Engelbrecht 1, Sule 3, Larbig 2, Bauch 1, Neurath 1/1, Ritter, Uthof.

Von Martina Sommerlade

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