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„Es geht immer ein Stück vor“ - SVR-II-Frauen wollen dritten Saisonsieg

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Von: Maurice Morth

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Will mit seiner Mannschaft am kommenden Sonntag den guten Saisonstart in die Handball-Bezirksoberliga gegen die SG Schenklengsfeld bestätigen: Gerhard Mohr, Trainer des SV Reichensachsen II.
Will mit seiner Mannschaft am kommenden Sonntag den guten Saisonstart in die Handball-Bezirksoberliga gegen die SG Schenklengsfeld bestätigen: Gerhard Mohr, Trainer des SV Reichensachsen II. © MARVIN HEINZ

Mit zwei Siegen stark in die neue Saison in der Handball-Bezirksoberliga gestartet sind die Frauen des SV Reichensachsen II. Morgen wollen sie im Heimspiel nachlegen.

Reichensachsen – „Wir werden als Außenseiter in die Runde gehen und wollen die Klasse halten. Die persönliche Weiterentwicklung, die Verbesserung der Technik und die Integration in das Mannschaftsgefüge stehen für mich an erster Stelle“, sagte Gerhard Mohr, Trainer des SV Reichensachsen II, vor dem Debüt seiner Mannschaft in der Frauen-Bezirksoberliga 21/22. Ein Jahr und einen fünften Platz später muss man sagen: Ziel erfüllt.

SV Reichensachsen II will um den dritten Platz mitspielen

Vor der jüngst gestarteten Saison 22/23 setzte der 50-Jährige nun etwas höher an: „Wir wollen uns um den dritten Platz streiten. Das halten wir für möglich, es geht immer ein Stück vor.“

Und seine Mannschaft, die in der Liga mit einem Altersschnitt von 20,2 Jahren zu den jüngsten gehören dürfte, bestätigte bislang den Eindruck des Trainers: Mit 34:12 (14:6) gegen den Homberger HC und 29:14 (12:7) gegen den Vorjahresvizemeister FSG Körle/Guxhagen fegte sie die ersten beiden Gegner förmlich von der Platte.

„Gegen körperlich sehr betont spielende Gegner musst du das erst einmal über 60 Minuten so durchziehen und in der Deutlichkeit hinbekommen. Zumal bei Körle/Guxhagen, die im Umbruch stecken, auch Spielerinnen mit Landesliga-Erfahrung dabei sind. Von daher ein riesiges Kompliment an meine Mannschaft“, so Mohr über die ersten Wochen.

Gesicht der Bezirksoberliga hat sich stark verändert

Dabei hat sich das Gesicht der Frauen-Bezirksoberliga Melsungen-Fulda im Vergleich zur Vorsaison erheblich geändert: Mit den Teams HSG Waldhessen, TV Alsfeld, TV Hersfeld II, Homberger HC und TSV Oberhaun (bereits zurückgezogen; Anm. d. Red.) sind fünf neu dazu gekommen, die im Vorjahr noch in der niedrigeren Bezirksliga starteten und aufrückten.

Nur der SVR II, HSG Großenlüder/Hainzell II, FT Fulda, SG Schenklengsfeld und Körle/Guxhagen sind aus dem Vorjahr geblieben. Dabei hat Aufsteiger HSG Waldhessen einen blitzsauberen Start hingelegt und führt die Liga mit 8:0 Punkten an. „Das ist eine sehr erfahrene und gute Truppe. Aber auch die Mannschaft vom TV Hersfeld II ist sehr talentiert“, sagt Gerhard Mohr.

Gegen die SG Schenklengsfeld etwas gutzumachen

Im Heimspiel am kommenden Sonntag (Anwurf: 15 Uhr) bekommen es die Reichensächserinnen nun aber mit einem Team von der SG Schenklengsfeld zu tun, das sie aus dem Vorjahr kennen und gegen das sie zweimal deutlich das Nachsehen hatten (21:26 und 17:23).

„Wir haben etwas gutzumachen, vor allem unser Heimspiel war schlecht. Das wird körperlich aber noch einmal eine ganz andere Herausforderung als zuletzt. Sie spielen mit sehr viel Einsatz, manchmal auch hart an der Grenze. Darauf müssen wir uns einstellen und es annehmen“, gibt Gerhard Mohr die Richtung vor.

Nicht ganz so glücklich ist der 50-Jährige mit den am Sonntag zu Ende gehenden drei Wochen Pause im Spielplan. „Ich hätte angesichts der Form lieber durchgespielt“, so Mohr, dessen Mannschaft zuletzt mit einer leichten Erkältungswelle zu kämpfen hatte.

Für das Spiel gegen Schenklengsfeld ist er im Hinblick auf seinen Kader trotzdem zuversichtlich: „Wir werden vollzählig sein, sollte bis dahin nicht noch etwas passieren.“ (Maurice Morth)

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