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Bezirksoberliga-Aufstiegsrunde: HSG D/R/S besiegt den Hünfelder SV II

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Von: Marvin Heinz

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Erfolgreich mit der HSG Datterode/Röhrda/Sontra im ersten Spiel in der Aufstiegsrunde der Bezirksoberliga: Manuel Hasecke (links).
Erfolgreich mit der HSG Datterode/Röhrda/Sontra im ersten Spiel in der Aufstiegsrunde der Bezirksoberliga: Manuel Hasecke (links). © Archivfoto: Marvin Heinz

Die HSG Datterode/Röhrda/Sontra hat in der Bezirksoberliga-Aufstiegsrunde das erste Spiel gewonnen.

Röhrda - Nach fünf Wochen ohne Partie nahmen die Ringgauer die Hürde Hünfelder SV II am Samstagabend und feierten einen verdienten 29:24-Heimsieg. Vor allem in engen Spielphasen behielten die Mannen von Liviu Pavel gegen die Mannschaft aus dem Landkreis Fulda die Oberhand.

„Ich bin sehr erleichtert über den Sieg“, sagte Pavel, der von einem ausgeglichenen Spiel berichtete. Den starken Rückraumspieler Lars Matthiessen hatte Alexander Hobbie-Weishaar über weite Strecken des Spiels im Griff: „Er konnte nicht zur Entfaltung kommen. Nur so und durch unsere disziplinierte Spielweise konnten wir das Spiel gewinnen.“

Alexander Hobbie-Weishaar erhält ein Sonderlob

Der universal einsetzbare Alexander Hobbie-Weishaar übernahm in der Anfangsphase auch in der Offensive viel Verantwortung und lenkte das Spiel der HSG Datterode/Röhrda/Sontra: „Er hat sich heute ein Sonderlob verdient. Seine Führungsmentalität ist ganz wichtig für unser Spiel, ganz egal auf welcher Position er dann spielt.“

Neben den Toren über die erste und zweite Welle lobte Pavel insbesondere die gute Chancenauswertung. Linksaußen Jonas Mell attestierte der Trainer eine gute Leistung. Der Sechs-Tore-Mann habe sich in Eins-gegen-Eins-Situationen durchgesetzt und mit guten Pässen auf seine Mitspieler geglänzt.

Während Schlussmann Nils Möhrke nach seiner Knöchelverletzung seine starke Form der vergangenen Monate bestätige, hielt der junge Lucas Persch in den letzten Minuten einen Siebenmeter: „Das war ein gutes Zeichen für das Team. Für unsere Mannschaft wird es wichtig sein, dass wir stets zwei starke Torhüter aufbieten können.“

Mehr Spiele wegen kurzfristiger Änderung des Spielmodus

Ärgerlich sei laut Liviu Pavel nur die Nachricht gewesen, dass in der Bezirksoberliga-Abstiegsrunde sechs statt wie anfangs übermittelt drei Spiele auf dem Plan stehen würden (siehe unten).

„Im Handball-Ergebnisportal Nu-Liga wurde das erst heute eingetragen. Wir hatten schon eine Abschlussfahrt geplant und viele meiner Spieler haben ihre Urlaubsreisen gebucht. Nun werden wir auch im Juni spielen – das ist nicht optimal. Aber wir werden das Beste daraus machen“, gab sich der Trainer kämpferisch. (Marvin Heinz)

Spielmodus auf Weisung des HHV geändert

In der Auf- und Abstiegsrunde der Männer-Bezirksoberliga sowie in der Aufstiegsrunde der Frauen-Bezirksklasse A werden die Runden nun mit Hin- und Rückspiel ausgetragen, teilte Torsten Schmidt, der Vorsitzende und Pressewart des heimischen Handballbezirks Melsungen-Fulda am Sonntagnachmittag mit.

Die Änderung sei aufgrund einer Weisung des Hessischen Handballverbandes (HHV) geschehen. Eine Abstiegsrunde der Frauen-Bezirksliga A entfalle, da hier zwei Vereine wegen Sperrung von Sporthallen für die Errichtung von Flüchtlingsunterkünften zurückziehen mussten.

„Dem Handballbezirk ist bewusst, dass durch die Umstellung auf die betreffenden Vereine eine doch deutlichere Mehrbelastungen zukommen wird“, so Schmidt. Warum es zur sehr kurzfristigen Umstellung und Weisung durch den Hessischen Handballverband gekommen sei, gelte es nun erst einmal intern zu klären, so Schmidt abschließend. (mmo)

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