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Ein wichtiges Vier-Punkte-Spiel: Frauen der HSG D/R/S haben heute Zwehren zu Gast

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Von: Harald Triller

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Hofft vor allem auf mehr Effektivität seines Teams gegen Zwehren: Tommy Bake, Trainer der Frauenmannschaft der HSG Datterode/Röhrda/Sontra.
Hofft vor allem auf mehr Effektivität seines Teams gegen Zwehren: Tommy Bake, Trainer der Frauenmannschaft der HSG Datterode/Röhrda/Sontra. © Marvin Heinz

Nach der dreiwöchigen Serienspielpause wartet heute um 18.30 Uhr ein ganz wichtiges Vier-Punkte-Duell auf die Landesliga-Handballerinnen der HSG Datterode/Röhrda/Sontra.

Röhrda – Denn wenn der Mitaufsteiger und punktgleiche Tabellennachbar HSG Zwehren/Kassel zu Gast in der Ringgausporthalle sein wird.

Bei der näheren Betrachtung der beiden Teams fallen neben dem Neulingsstatus viele weitere Gemeinsamkeiten auf. Beide haben 4:6 Punkte und beide haben gegen die gleichen Kontrahenten, den SVH Kassel und die HSG Böddiger/Brunslar, ihre jeweiligen Siege eingefahren.

Da kommt es nicht von ungefähr, dass nur die Tordifferenz die Aufsteiger trennt. Die allerdings beträgt 20 Treffer Unterschied, was daraus resultiert, dass die Gastgeberinnen gleich drei deftige Niederlagen kassierten, während die Kasselerinnen nur einmal eine deutliche Schieflage erwischten.

Tommy Bake: „Siege werden nur gemeinsam errungen“

Die Feststellung, dass die beiden HSG-Erfolge jeweils an einer herausragenden Spielerin festzumachen sind, denn gegen Böddiger traf Celia Steyer 13-mal und beim SVH Kassel ist Marion Möhrke die gleiche positive Bilanz gelungen, die wollte Trainer Tommy Bake so nicht stehen lassen: „Klar, beide zählen sie zu unseren Leistungsträgerinnen, die wahrlich Sahnetage erwischten, aber Siege werden trotzdem gemeinsam errungen, denn Tore basieren auf gescheiten Ab- und Anspielen. Und nur wenn die passen, dann klingelt es auch.“

Der Coach nahm sich gerade in den letzten spielfreien Wochen die Zeit, um seine Analysen zu vertiefen: „Ich bin aber immer wieder auf den Nenner gekommen, dass die fehlende Einstellung in der Abwehr beklagenswert bleibt und das Auslassen von nahezu einhundertprozentigen Torchancen viele Endergebnisse verfälscht hat“, hält Tommy Bake beim Blick auf die Tabelle mit Nachdruck fest, dass nur zwei Punkte den Tabellendritten (6:4) und den Tabellenelften (4:6) trennen.

„Und Spitzenreiter Twistetal weist auch schon drei Minuszähler auf. Das bedeutet für mich, dass nach jedem Spieltag die Karten völlig neu gemischt werden, soll heißen, das Ergebnisroulette verändert die Tabellenplätze permanent.“

Marion Möhrke: „Wollen wieder ein anderes Gesicht zeigen“

Leistungsträgerin Marion Möhrke sieht die größte Gefahr ausgehend von den erfolgreichsten Werferinnen: „Das sind bisher die Rückraumspielerinnen Rieke Hrdina und Sophia Frankfurth, wobei Letztere im Vorjahr noch in der Oberliga agierte. Und für uns kam die dreiwöchige Spielpause nach der desaströsen Leistung gegen die TG Rotenburg möglicherweise zum richtigen Zeitpunkt. Auf jeden Fall wollen und werden wir auch ein anderes Gesicht zeigen, um die beiden Zähler im Ringgau zu behalten.“

Leider sei, so Marion Möhrke, einerseits die Erkältungswelle bei den HSG-Damen angekommen und andererseits komme nach ihren Verletzungen wahrscheinlich für Szilvia Allendorf und Johanna Scharff ein Einsatz noch zu früh, spricht sie von keinen guten Voraussetzungen für dieses wichtige Spiel, hofft aber auf lautstarke Unterstützung von den Rängen.

Als Favorit sieht sich Trainer Bake ohnehin nicht: „Aber auf Augenhöhe möchte ich mein Team schon sehen“, wünscht sich der Trainer diesmal ein hohes Maß an Effektivität, „denn mit einem Sieg wären wir sogar über dem realistisch vorgegebenen Soll.“ (Harald Triller)

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