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Tiefpunkt zum Rückrundenstart: Handballer des Eschweger TSV verlieren auch beim Letzten

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Das war gar nichts für den ETSV und Bojan Manojlovic. ARCHI
Das war gar nichts für den ETSV und Bojan Manojlovic. ARCHI © Maurice Morth

Am absoluten Tiefpunkt angekommen ist der Eschweger TSV in der Handball-Landesliga.

Lohfelden – Beim Schlusslicht HSG Lohfelden/Vollmarshausen setzte es am Sonntag die nun bereits zehnte Saisonniederlage, die Lage im Abstiegskampf wird immer brenzliger.

HSG L/V - ETSV 33:31 (13:15). „Ich hatte die Punkte eingeplant, hatte selbst in der Halbzeit keine Zweifel. Die Leistung danach kann ich mir nicht erklären. Ich war nach dem Spiel sprachlos und bin es immer noch, weil wir eigentlich das bessere Team waren“, so ein hörbar konsternierter ETSV-Trainer Julian Triller beim Telefongespräch am Montagmittag.

Eigenes Unvermögen wird zum Verhängnis

Dabei ist die Kern-Geschichte der Niederlage schnell erzählt: Weder beim 4:1 (5.), 15:12 (30.) oder 20:17 (38.) schafften es die Dietemänner, sich abzusetzen und den Gastgebern damit den Zahn zu ziehen. „Wir kommen souverän rein. Durch eigenes Unvermögen, schlechte Abschlüsse, zu viel Gesuche nach Positionen, die nicht frei waren, kriegen wir es nicht hin, seriös weiterzuarbeiten“, sagt Triller.

Der endgültige Knackpunkt dann zwischen der 44. und 46. Minute: Beim Stand von 23:20 für Eschwege kassiert Lohfelden/Vollmarshausen eine Zwei-Minuten-Strafe. Trotz Überzahl steht es am Ende 23:23. „Wir versuchen da Spielzüge, die hinten und vorne nicht klappen – und dann kriegen die Gastgeber mit den Fans im Rücken Oberwasser“, so Triller.

Überzahl zum Schluss reicht nicht einmal aus

Die HSG setzte sich in der Folge zum 29:26 (53.) ab, der ETSV kämpfte sich aber noch einmal bis auf 30:30 (57.) heran, hat sogar noch die Chance, mit einem blauen Auge davonzukommen: Nach einem Siebenmeter von Jonas Wagner steht es 31:31 (58.), noch dazu muss die HSG die Restminuten nach einer Strafe gegen Christian Vogel in Unterzahl bestreiten.

„Aber wir spielen eine grauenhafte Überzahl und verlieren 31:33. Das Wie ist mir unbegreiflich. Vielleicht ist die Abstiegskampf-Mentalität bei uns noch nicht angekommen“, so Triller.

ETSV: Medrea, Schramm - Smeu 3/1, Wagner 5/2, Otto 5, Mustapic 2, Meyer, Bacic 4, Manegold, Jänsch 1, Guthardt 2, Haaß 9, Manojlovic.

Spielfilm: 0:3 (4.) – 5:5 (9.) – 7:7 (16.) – 10:8 (19.) – 11:11 (23.) – 12:15 (30.) – 16:19 (36.) – 17:20 (38.) – 19:22 (41.) – 23:23 (46.) – 26:26 (49.) – 29:26 (53.) – 29:28 (56.) – 30:30 (57.) – 31:31 (59.) – 33:31 (60.).  (Maurice Morth)

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