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Handball-Landesliga: VfL Wanfried will dem ETSV mit Sieg auf die Pelle rücken

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Von: Maurice Morth

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Gewinnen Milos Milosavljevic und der VfL Wanfried auch in Rotenburg? Mit einem Sieg würde man bis auf einen Punkt an den Eschweger TSV und den dritten Platz heranrücken.
Gewinnen Milos Milosavljevic und der VfL Wanfried auch in Rotenburg? Mit einem Sieg würde man bis auf einen Punkt an den Eschweger TSV und den dritten Platz heranrücken. © Marvin Heinz

Eine vor allem für das Gastteam richtungsweisende Partie steht morgen in der Handball-Landesliga der Männer zwischen der TG Rotenburg und dem VfL Wanfried an (Anwurf: 17.30 Uhr).

Wanfried/Rotenburg - Während die Wanfrieder mit einem Sieg bis auf einen Punkt an den Eschweger TSV und den dritten Tabellenplatz heranrücken könnten, könnten die Rotenburger den VfL im Kampf um die Aufstiegsrunde ärgern und sogar an der Mannschaft von Stefan Schröder vorbeiziehen.

Um die Bedeutung der Partie weiß auch VfL-Kapitän Milos Milosavljevic, der in dieser Spielzeit bislang 37 Tore für sein Team erzielte und gute Erinnerungen an das Hinspiel hat, welches die Wanfrieder mit einem deutlichen 28:21 (15:11) für sich entscheiden konnten: „Genau wie damals müssen wir eine starke Torwart- und Abwehrleistung abliefern und das Tempospiel forcieren.“

Milosavljevic: „Beide Mannschaften kennen sich gut“

Große taktische Überraschungen erwartet der Wanfrieder Routinier indes keine: „Beide Mannschaften spielen seit Jahren gegeneinander und wir kennen uns wirklich gut“, so Milosavljevic. Überraschungen wird es bei der Partie auch nicht im Kader der Wanfrieder geben, alle Spieler werden die Reise zum Auswärtsspiel an der Fulda antreten können.

Zwar verlor die TG Rotenburg das Hinspiel recht deutlich, spätestens seit Anfang Dezember zeigt nun die Formkurve aber nach oben. Für TGR-Coach Robert Nolte ist vor allem „der Wille, dass die Mannschaft bis zuletzt an sich glaubt“, dafür ausschlaggebend.

TG Rotenburg mit aufsteigender Form wird kein Selbstläufer

Zuversichtlich und guten Mutes gehen die Hausherren deshalb auch die morgige Partie an: „Wir gehen in das Spiel, um es zu gewinnen“, betont Nolte, der aber dennoch von einer schweren Aufgabe spricht und dem Gegner großen Respekt zollt.

Auf sein Team warte eine sehr kompakte Mannschaft, die körperlich sehr präsent sei und einen durchschlagskräftigen Rückraum besäße. Vor allem auf Kreisläufer Milos Milosavljevic gelte es zu achten: „Wenn er den Ball hat, ist er nicht zu verteidigen“, weiß Robert Nolte, der für den morgigen Samstag alle Mann an Bord hat.

„Wir müssen im Mittelblock sehr kompakt arbeiten und die Abspiele abschirmen“, so Nolte, der sich sicher ist: „Wir müssen uns vor keiner der Mannschaften in der Landesliga verstecken.“

(Stefan Konklowsky und Maurice Morth)

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