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Handball: WHO-Express rollt weiter

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Wuchtiger Abschluss: Auch Nico Steer trug sich für Schenklengsfeld in die Torschützenliste ein.
Wuchtiger Abschluss: Auch Nico Steer trug sich für Schenklengsfeld in die Torschützenliste ein. © Friedhelm Eyert

Die HSG Werra WHO hat ihren Siegeszug in der Handball-Bezirksoberliga der Männer fortgesetzt. Die SG Schenklengsfeld und der TV Hersfeld II mussten dagegen beide Punkte abgeben. Beide Frauenteams dieser Vereine gewannen dagegen in der Bezirksoberliga.

Männer: SG Schenklengsfeld - TSV Ost-Mosheim 28:33 (15:16). Die Landecker konnte gegen den Aufstiegskandidaten über weite Strecken des Spieles mithalten. Nach einer anfänglichen Führung geriet die SG mit drei Toren in Rückstand (5:8 nach zwölf Minuten), doch die Mannschaft zeigte eine kämpferische starke Leistung, überzeugte in der Abwehr und verkürzte bis zur Pause auf 15:16. Auch in der zweiten Halbzeit entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Nach 45 Minuten führten die Hausherren mit 26:25. Doch allmählich ließen die Kräfte nach, und Ost-Mosheim nutzte das. Auf 32:26 zogen die Gäste fünf Minuten vor dem Abpfiff davon und ließen sich den Sieg nicht mehr nehmen. „Kompliment an meine Mannschaft. Das war eine starke Leistung, an die man anknüpfen kann“, sagte SG-Spielertrainer Achim Birkel.

Tore Schenklengsfeld: Manske (10), Fischer (9/4), Birkel (3), Apel, Echtermeyer, Fabian Heidler, Florian Heidler, Steer und Steinhauer (alle 1).

FT Fulda - TV Hersfeld II 38:19 (18:6). Ein rabenschwarzer Tag für die Gäste, die erneut ersatzgeschwächt antraten. Von Beginn an fehlte im Angriff der Druck. Dadurch kam es zu schwachen Abschlüssen und Fulda nutzte jeden Fehler konsequent durch Gegenstöße aus. Da auch der Zugriff in der Abwehr fehlte und durch das schlechte Verschieben Lücken für den Gegner entstanden, konnte sich FT kontinuierlich absetzen. Bereits zur Pause war das Spiel entschieden. Torwart Moritz Strenge konnte sich mehrmals auszeichnen, Jugendspieler Linus Dürrbeck konnte bei seinem ersten Einsatz im Seniorenbereich ein Tor erzielen. „Wir müssen jetzt das Spiel schnell vergessen und uns in der kommenden Woche auf das Spiel gegen Schlitz vorbereiten“, äußerte sich Betreuer Felix Schmidt.

Tore TVH II: Gress (4/1), Käufer, Schutz (je 3), Heer, Holzschuh (je 2), Göbel (2/1), Dürrbeck, Gerlich und Teichmann (alle 1).

TSV Eintracht Böddiger - HSG Werra WHO 33:35 (16:18). Die Spielgemeinschaft aus dem Werratal tat sich sehr schwer in der ersten Halbzeit. Die Führung wechselte ständig, und erst kurz vor der Pause konnte sich die WHO absetzen. In der zweiten Halbzeit erspielten sich die Gäste nach 34 Minuten eine Führung mit fünf Toren (22:17), doch im Angriff wurde klare Chancen ausgelassen und in der Abwehr fehlte zeitweise der Zugriff. Auch nach dem 32:28 neun Minuten vor dem Spielende ließ man Böddiger wieder ins Spiel zurückkommen. Den Gastgebern gelang zwar der Anschlusstreffer zum 33:34, doch zu mehr sollte es am Ende nicht reichen. „Auch wenn wir uns schwer getan haben, hat unsere Siegesserie gehalten. Nun liegt das Augenmerk auf dem Spitzenspiel nächste Woche gegen Datterode/Röhrda/Sontra“, sagte WHO-Spielertrainer Jan-Uwe Berz.

Tore WHO: Zuparic (9), Strümpf (7/3), Hasecke, Malsch (je 4), Danz, von Manger, Nitsche (alle 3), Barzov und Berz (je 1).

Frauen: SG Schenklengsfeld - HSG Großenlüder/Hainzell II 25:21 (15:10). Die SG feierte ihren zweiten Saisonsieg. Nach dem 4:5 nach neun Minuten übernahmen die Gastgeberinnen die Initiative und setzten sich kontinuierlich ab. Die Einstellung stimmte, und der Vorsprung wurde auf 14:8 (26.) ausgebaut. Später hieß es 24:17 (54.). Dabei erzielte Lara Bobak wichtige Tore. Nach der roten Karte für Maximiliane Braun und der Verletzung von Katrin Maronn wurde es dann nochmal eng, doch die Mannschaft fuhr den verdienten Sieg ein. „Heute haben die Spielerinnen die richtige Einstellung gezeigt und sich selber mit zwei Punkten belohnt“, sagte eine zufriedene SG-Trainerin Alicia Wedel.

Tore Schenklengsfeld: Braun (5), Bobak (4), Kemmler (4/4), Deiß, Loeffler (je 3), Maronn und Sieling (je 3/1).

Homberger HC - TV Hersfeld II 12:22 (6:12). Der TVH II ließ dem Mitaufsteiger nie den Hauch einer Chance. Von Beginn an bestimmten die Gäste das Spielgeschehen. Bis zum 6:8 nach 21 Minuten hielt Homberg noch mit, aber man fand selten ein Mittel gegen die starke TVH-Abwehr. Da auch die Torfrauen Nike Höhmann und Christina Chaitidou stark parierten, wurde die Führung immer weiter ausgebaut. Obwohl die Turnerinnen noch einige Chancen vergaben, hatte man den Gegner im Griff und siegte hochverdient. Einziger Wermutstropfen war die Verletzung von Pia Hollstein. „Ich bin zufrieden mit der Leistung . Wir sind als Mannschaft aufgetreten und haben den Grundstein in der Abwehr gelegt“, äußerte sich TVH-Trainerin Ute Berz.

Tore TVH II: Knaus (5/1), Söllner (4/2), Dorst, Wrabletz (je 3), Maaß, Thole (je 2), Heinrich, Hollstein und Killmer (alle 1).

Von Peter Fäcke

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