Fans stören Kaiserslauterns Nachtruhe – Bernt nach Niederaula

Fußball-Profi Hanslik schlaflos in Lübeck

Fußball-Profi Daniel Hanslik vom 1.FC Kaiserslautern.
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Daniel Hanslik schoss für den FCK das Ausgleichstor in Lübeck. Hanslik hatte ebenso wie seine Teamkollegen eine schlaflose Nacht hinter sich.

Ein Neuzugang für den Kreisoberligisten Niederaula/Kerspenhausen sowie eine schlaflose Nacht für Kaiserslauterns Daniel Hanslik – das war das Fußball-Wochenende aus heimischer Sicht.

Niederaula/Lübeck – Daniel Hanslik hieß der Torschütze des 1. FC Kaiserslautern im Drittliga-Abstiegsknaller beim VfB Lübeck: Der Unterhauner traf in der 54. Minute mit einem wuchtigen Kopfball zum 1:1-Endstand nach Flanke von Marvin Pourié.

Der FCK geriet in der ersten Halbzeit durch Akono in Rückstand (31.) und hatte Glück, dass es bei einer nicht sauber geklärten Aktion von Spahic keinen Elfmeter gab. Für Kaiserslautern ist es das 16. Unentschieden in dieser Saison. Der FCK war das dritte Mal hintereinander in Rückstand geraten. Man müsse es auch einmal schaffen, in Führung zu gehen, wird Hanslik auf der Homepage des FCK zitiert.

Wie sehr die Nerven zwischen dem Vorletzten und dem Drittletzten blank lagen, zeigte die Nacht vor dem Spiel. In der Nacht zum Samstag störten Lübecker Fans den Schlaf der Kaiserslauterner erheblich. Vor dem Mannschaftshotel brannten sie nachts um zwei Uhr ein Feuerwerk ab. Gegen 4.30 Uhr gab es mehrmals hintereinander Feueralarm. Und obendrein beschmierten Unbekannte Kaiserlauterns Bus. Lübeck bedauert das Verhalten der Anhänger: „Wir entschuldigen uns für Beschädigungen und Störungen der Nacht, mit denen die Störer wohl glaubten, im Namen unseres VfB zu handeln. Das ist nicht unser Stil. Abstiegskampf wird auf dem Feld ausgetragen.“ Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung. Kaiserslauterer Fans der „Nordic Devils“ übermalten jedoch kurzerhand die Schmiererei. „Dafür lieben wir unsere Anhänger“, schrieb der FCK auf Twitter.

Derweil meldet die SG Niederaula/Kerspenhausen den nächsten Zugang. Auch Vincent Bernt vom TSV Weiterode schließt sich dem Fußball-Kreisoberligisten an.

Wechselt nach Niederaula: Weiterodes Vincent Bernt (hinten), hier im Zweikampf gegen den Hönebacher Marcel Katzmann.

Der 24-jährige Defensivakteur aus Mecklar spielte früher unter Niederaulas neuem Trainer Frank Ullrich bei den A-Junioren des JFV Bad Hersfeld, später beim SVA Bad Hersfeld in der Landesliga sowie bei der SG Eiterfeld/Leimbach in der Gruppenliga, ehe er nach Weiterode in die Kreisoberliga wechselte.

Mit Bernt soll die Defensive des Kreisoberligisten weiter stabilisiert werden. Bernt beendet gerade seine Bachelorarbeit an der Uni Kassel. Trainer Ullrich ist der Überzeugung, dass Bernt als trainingsfleißiger Spieler auch menschlich gut zur SGN passt. „Ich freue mich auf die neue Aufgabe“, sagt Bernt.

„Mit Frank Ullrich liege ich sportlich auf einer Wellenlänge. In Niederaula kann sich etwas entwickelt. Ich hoffe doch, dass wir es schaffen, in die Gruppenliga aufzusteigen.“ Bernt ist nach Lukas Gemming der zweite Neuzugang für den Kreisoberligistgen.  red

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