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Hanslik trifft – der FCK steigt auf

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Kaiserslauterns Daniel Hanslik (rechts) jubelt nach seinem Treffer zum 0:1.
Kaiserslauterns Daniel Hanslik (rechts) jubelt nach seinem Treffer zum 0:1. © Robert Michael/dpa

Dresden – Der 1. FC Kaiserlauten ist wieder Fußball-Zweitligist, und Daniel Hanslik ist einer der gefeierten Helden.

Der Unterhauner schoss beim 2:0 (0:0)-Erfolg der „Roten Teufel“ seine Elf in der 60. Minute in Front, den zweiten FCK-Treffer markierte Philipp Hercher in der Nachspielzeit (90.+2) nach einer scharfen Hereingabe von Strehle, der kurz zuvor für Hanslik gekommen war.

Die Partie vor rund 30 000 Zuschauern im Dresdner Rudolf-Harbig-Stadion stand nach dem 2:0 kurz vor dem Abbruch, als zahlreiche Feuerwerkskörper vor allem aus dem Dresdner Block gezündet wurden und Bengalo-Feuer auf das Spielfeld flogen. Erst nach einer längeren Unterbrechung konnten die letzten Minuten noch gespielt werden. In der rassigen Partie mit zahlreiche kämpferische Höhepunkte, fiel die Vorentscheidung in der 60. Minute als Dresden den Ball verlor, Ritter auf Wunderlich passte, der den mitgelaufenen Hanslik bedient, der flach und trocken ins linke, kurze Eck trifft. Noch aber war die Partie nicht entschieden. Die verzweifelt anrennenden Dresdner zeigten aber vor dem von Raab gehüteten Tor Nerven.

Nach dem Schlusspiff brachen bei Kaiserlautern alle Dämme. Die Spieler feierten mit rund 3000 mitgefahrenen Fans in der Kurve wie die Teufel, Hanslik selbst zeigte in einem kurzen Live-Video auf Instagram, wie es in der FCK-Kabine abging. Der Unterhauner kam über die Stationen JFV Bad Hersfeld, den SVA Bad Hersfeld, Steinbach, Wolfsburg II, Kiel und Rostock nach Kaiserslautern.  wz

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