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Fußball: Hansliks Hammer-Wochenende

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Im Torrausch: Daniel Hanslik, hier nach dem 3:1 gegen Aulatal. Geschlagen liegt Aulatals Keeper Lepper am Boden.
Im Torrausch: Daniel Hanslik, hier nach dem 3:1 gegen Aulatal. Geschlagen liegt Aulatals Keeper Lepper am Boden. © Hartmut Wenzel

Ein siebenfacher Torschütze in Eiterfeld, ein glückliches Remis für Spitzenreiter Neuenstein und ein neuer Trainer in Hattenbach – das lange Wochenende sorgte bei den Fußballfans für viel Gesprächsstoff.

Hersfeld - Rotenburg – Wenn es einen Spieler des Wochenendes beim Fußball-Gruppenligisten Eiterfeld/Leimbach gibt, dann Dominik Hanslik. Gleich sieben Treffer gelangen dem Stürmer des Tabellendritten – ein Hammer-Wochenende für den Angreifer. Zwei am Samstag beim 5:1 gegen Aulatal, gleich fünf am Montag beim 8:0 gegen den Verbandsliga-Absteiger FSV Thalau. „Sieben Stück in einem Spiel sind mir tatsächlich schon einmal in der Jugend gelungen“, erzählt der 23-jährige Stürmer aus Unterhaun. „Und zwar in einem Test gegen Künzell.“

Start mit Fauxpas

Dabei begann dieses sehr erfolgreiche Wochenende für ihn mit einem für einen Stürmer unerklärlichen Fauxpas. Es lief die 31. Minute gegen Aulatal, als Hanslik von Niklas Hartwig von Linksaußen angespielt wurde – und er aus keinen drei Metern den Ball an die Latte donnerte. „Das hat mich mächtig geärgert“, erzählt er. „So etwas darf einem Stürmer nicht passieren. Wenn wir anfangs der zweiten Hälfte noch den Ausgleich kassiert hätten, dann wäre ich daran Schuld gewesen.“ Hanslik war dann in Hälfte zwei im richtigen Moment zur Stelle, als Lepper der Ball aus der Hand flutschte und er zum 3:1 abstaubte. Als er dann zum 4:1 einschoss, war der Fehler aus der ersten Halbzeit schon längst vergessen. Und nach dem Montagsspiel, bei dem ihm bei fünf Treffern zwei Doppelschläge gelangen, sowieso.

Dass am Wochenende auch alles klappte, was sich die Eiterfelder vorgenommen hatten, führte der Stürmer auch darauf zurück, dass die Mannschaft innerhalb der Woche viel miteinander geredet habe. „Unser Trainer Ante Markesic hat mit uns auch noch einmal Basics geübt, zum Beispiel wie wir auf Außen besser stehen können und wie wir in verschiedenen Situationen in Überzahl kommen.“ Weil Spitzenreiter Künzell auch in Oberzell 0:2 verlor, ist beim Markesic-Team alles im grünen Bereich.

Start mit Elfmeter

Nicht gerade auf technisch hohem Niveau, aber äußerst kampfbetont verlief das Topduell der Kreisoberliga zwischen dem Zweiten Hohenroda und Spitzenreiter Neuenstein in Ransbach (1:1). Zum Schluss konnte Christian Pfeiffer mit dem Remis leben. „Wir waren heute nicht so stark im Angriff, das Remis war glücklich für uns. Damit haben wir sie aber in der Tabelle auf Distanz gehalten“, sagte der SGN-Trainer, der auf Daniel Schwarz und Florian Hemel verzichten musste. Zudem wurde auch Toptorjäger Dominik Oelschläger von Julian Suresch oder Jannik Rudolph an die Kette gelegt. Und doch war Oelschläger Wegbereiter des Ausgleichs in der 78. Minute, als er von rechts auf das Tor zulief und Hohenrodas Keeper Leon Mosebach den glasharten Schuss gerade noch abklatschen konnte.

Torschütze zum 1:0 - Hohenrodas Marlon Weitz wird in dieser Szene von André Deneke (rechts) und Steffen Skrabal attackiert.
Torschütze zum 1:0 - Hohenrodas Marlon Weitz wird in dieser Szene von André Deneke (rechts) und Steffen Skrabal attackiert. © Stefan Kost-Siepl

Moritz Würl stellte seine Sprintstärke unter Beweis und lenkte den Abpraller zum Ausgleich über die Linie. Hohenroda war durch einen von Marlon Weitz verwandelten Elfer in Führung gegangen (25.). Und hätte das Spiel spätestens in der 70. Minute entscheiden müssen, als Weitz auf rechts durch war und in die Mitte auf Patrick Schleinig flankte. Dessen Schuss aus kurzer Distanz parierte Simon Schwarz aber mit einem Reflex. Trotzdem war Hohenroda nicht nur mit den Ergebnissen zufrieden. Sowohl am Samstag, als auch am Sonntag kamen rund 40 Menschen in das Sportlerheim, um sich typisieren zu lassen. (Hartmut Wenzel)

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