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Gran Canaria: Profi-Triathlet Philipp Mock bereitet sich auf die neue Saison vor

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Von: Maurice Morth

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Drei Triathlon-Profis, die derzeit unter der Sonne trotz hartem Training genügend Gründe zum Lachen haben: (von links) Der Eschweger Philipp Mock, Andreas Dreitz und Henry Beck bereiten sich momentan auf der spanischen Insel Gran Canaria auf die anstrengende Saison vor.
Drei Triathlon-Profis, die derzeit unter der Sonne trotz hartem Training genügend Gründe zum Lachen haben: (von links) Der Eschweger Philipp Mock, Andreas Dreitz und Henry Beck bereiten sich momentan auf der spanischen Insel Gran Canaria auf die anstrengende Saison vor. © Philipp Mock

Wenn das Wetter nicht passt, muss man dem guten Wetter eben hinterherreisen. Das dachte sich auch der Eschweger Profi-Triathlet Philipp Mock, der derzeit auf Gran Canaria weilt.

Gran Canaria – Sonne, Berge und nur wenig Pandemie-Trubel: Genau unter diesen Bedingungen legt der Eschweger Profi-Triathlet Philipp Mock (33) über 3000 Kilometer von der kalten Heimat entfernt derzeit auf der spanischen Atlantikinsel Gran Canaria den Grundstein für eine erfolgreiche Saison 2022.

Wir sprachen mit ihm über die Vorzüge der Kanareninsel, wie ein gewöhnlicher Tag während des Trainingslagers eigentlich aussieht sowie seine persönlichen Saisonziele.

Mock: „Wetter in der Heimat war einfach bescheiden“

„Hier lässt es sich wirklich aushalten“, sagt Mock, der bereits seit Anfang Februar auf der Kanareninsel weilt und die Wettervorzüge genießt. Um die 20 Grad in der Sonne könne man an guten Tagen erwarten, wenn der Calima, ein Ostwind, der sandige Luft aus Afrika herüberträgt, weht, könnten es aber auch schon um die 29 Grad in der Sonne werden.

„Das Wetter in der Heimat war einfach bescheiden, zuletzt habe ich fast nur drinnen trainieren können. Es tut gut, einfach auf das Rad zu steigen und seine Trainingskilometer in kurzen Hosen zu sammeln, statt wie in Eschwege jedes Mal zu überlegen, was heute die optimale Kleidung ist“, sagt der Profi.

Neben dem Klima sei Gran Canaria außerdem aufgrund seiner bergigen Topografie optimal, um eine gute Grundlage für das Jahr zu schaffen.

Trainingsende erst bei Sonnenuntergang

Aber nicht nur auf dem Rad bereitet sich der Triathlet vor, auch im Schwimmbecken und auf den vielen Trails macht Mock beim Laufen Kilometer.

Unterstützung erfährt er dabei wie zuletzt kurz vor dem Ausbruch der Coronavirus-Pandemie von den Profi-Kollegen Andreas Dreitz (Langdistanz-Sieger der Challenge Roth 2019) und Henry Beck, mit denen Mock während des Trainingslagers in einem Bungalow lebt und Einheiten absolviert. „Wir spulen mit unserer Männer-WG das volle Trainingsprogramm ab“, so der Eschweger.

Und wie sieht so ein üblicher Trainingstag aus? „Wir starten mit dem Sonnenaufgang gegen 7.30 Uhr, meistens mit einer lockeren Laufeinheit“, so Mock.

Danach geht es zu intensiveren Einheiten ins Schwimmbecken, auf das Fahrrad oder in die Laufschuhe. „Trainiert wird wirklich bis zum Sonnenuntergang gegen 18.45 Uhr“, sagt der Eschweger, der mit der körperlichen Verfassung, die er über den Winter konserviert hat, zufrieden ist.

Fixpunkt ist der Ironman auf Lanzarote

Vorgenommen hat sich der Lokalmatador für 2022 viel: Starten möchte er unter anderem wie im vergangenen Jahr auf der Langdistanz beim Ironman Austria-Kärnten am Wörthersee sowie auf der Mitteldistanz beim Stubenberg-Triathlon, der ebenfalls in Österreich stattfindet.

Außerdem steht im Mai der Ironman auf Lanzarote auf dem Programm. „Der grobe Fahrplan ist fix und das Training ist klar auf Lanzarote ausgerichtet“, so Mock, der hofft, dass die Corona-Pandemie in diesem Jahr wieder deutlich mehr Planbarkeit zulässt. „Und wenn das nicht klappt, dann müssen wir eben wieder flexibler sein“, sagt der Eschweger.

(Maurice Morth)

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