Hessenliga: Immenhäuser Ringer gewinnen gegen Seeheim II mit 25:15 - Am Mittwoch geht’s nach Hösbach

TSV zu Hause weiter ungeschlagen

Hart umkämpft: Der Immenhäuser Mario Köhler (rechts) ging leicht verletzt in den Kampf gegen Seeheims Artur Reinhardt, konnte aber letztlich drei Punkte für die TSV holen. Foto: Hofmeiser

Immenhausen. Am fünften Kampftag in der Hessenliga konnten die Immenhäuser Ringer auch den dritten Heimkampf gewinnen. Die Gäste aus Seeheim erwiesen sich trotz 24:15-Niederlage lange Zeit als gleichwertiger Gegner, die erst im zweiten Kampfabschnitt deutlich einbrachen und nur noch einen der fünf Kämpfe für sich entscheiden konnten.

Für die Nordhessen war es ein wichtiger Sieg im Kampf um den Klassenverbleib, die zwar jetzt schon sechs Punkte Vorsprung in der Tabelle auf Schlusslicht KSV Rimbach haben, in der Rückrunde aber bei den vermeintlich schwächeren Mannschaften auf deren Matte antreten müssen

Immenhausen holte erwartungsgemäß die ersten vier Mannschaftspunkte bereits auf der Waage, da die Gäste die Gewichtsklasse bis 50 kg nicht besetzten konnten. Im Schwergewicht gab es fünf spannende Runden, bei denen sich am Ende Gästeringer Matthias Böhm mit 2:3 Runden durchsetzte. Auch der nächste Kampf ging dann an die Gäste. Christoph Kotzorek verlor noch in der ersten Runde durch Schulterniederlage.

Immenhausens Mario Köhler lieferte gegen Artur Reinhard den Kampf des Tages. Obwohl er sich in der ersten Runde am Knie verletzte, setzte er sich noch mit 3:1 Runden souverän durch.

Im letzten Kampf vor der Pause verlor Mark Baldschun doch etwas überraschend gegen Sandro Görisch durch Schulterniederlage und die Gäste lagen mit 12:9 vorne, obwohl Immenhausen sich gerade zur Pause eine Führung ausgerechnet hatte.

Im zweiten Kampfabschnitt dann die Wende zu Gunsten der Heimmannschaft. Vladimir Schiffmann setzte sich klar mit drei Runden gegen Robert Tomanik durch. Evgenij Schidlowski gewann klar nach drei Runden gegen Bernd Plößer, Nikolaj Kraus, der die Ringerschuhe noch einmal angezogen hat, gewann klar gegen Habibollah Faeq und Iwan Schidlowski nahm Nils Kiesewetter auseinander. Vladislav Vogelmann gelang es im letzten Kampf gegen Ressa Naim eine Runde zu gewinnen, verlor aber den Kampf am Ende mit 3:1.

Alles in allem, eine recht starke Leistung der Immenhäuser, die am Mittwoch erneut auf die Matte müssen. Gastgeber KSC Hösbach erwartet die Nordhessen bereits um 12 Uhr auf heimischer Matte - alles andere als ein leichter Ausflug. Hösbach ist für die Immenhäuser schon immer eine fast unbezwingbare Festung gewesen. Vielleicht ändert sich dies ja jetzt.

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