Neuer Trainer für Kreisoberligisten

„Heidi“ übernimmt die SG Dittlofrod/Körnbach

Zurück: Thorsten Heiderich sitzt wieder auf der Trainerbank. Er übernimmt die SG Dittlofrod/Körnbach.
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Zurück: Thorsten Heiderich sitzt wieder auf der Trainerbank. Er übernimmt die SG Dittlofrod/Körnbach.

Die SG Dittlofrod/Körnbach (SGDK) präsentiert nach der Trennung von Spielertrainer Alin Cotan einen neuen Trainer. Thorsten „Heidi“ Heiderich aus Schenklengsfeld übernimmt.

Eiterfeld - „Wir wollten einen Trainer haben, der an der Seitenlinie mitarbeitet, unsere vielen jungen Spieler führt und nach vorne bringt. Einen, der beide Mannschaften und das Vereinsleben im Blick hat, das ist für uns sehr wichtig“, betont Marco Abel aus dem Vorstandsteam.

Es habe direkt „gefunkt“ zwischen beiden Seiten. Und der neue Coach hat Lust. „Es herrscht ein sehr hoher Zusammenhalt im Verein. Die Mannschaft finde ich extrem interessant vom Potenzial her, sie hat sehr gute Einzelspieler“.

Heiderich hatte im Sommer 2017 sein Traineramt bei der SG Sorga/Kathus niedergelegt, übernahm dann die FSG Hohenroda und hat mit ihr oft genug in der Kreisoberliga gegen Dittlofrod/Körnbach gespielt. Bei seinem Heimatverein trat er dann im April dieses Jahres während der ersten Corona-Pause zurück, als noch gar nicht klar war, dass die Saison abgebrochen werden würde. Damals führte Heiderich gesundheitliche Gründe an. Er gehöre zu einer Risikogruppe an und wolle sich nicht der Gefahr einer Corona-Infektion aussetzen.

Mit dem 49-Jährigen geht die SGDK wieder weg vom Spielertrainer hin zum reinen Coach, der von außen das Team pushen soll. Aktuell steht ein dürftiger 14. Platz zu Buche, es droht eine Saison mit mehr Sorgen als in den vergangenen Jahren. Und das, obwohl das Team personell besser aufgestellt ist als in den vergangenen Jahren. Aber immer wieder waren wichtige Akteure ausgefallen.

„Heidi“ soll nun, wenn es denn weitergeht, das Ruder rumreißen beim Kreisoberliga-Dino, der seit 2006 ununterbrochen in der Nord-Staffel spielt – so lange wie kein anderer aktueller Ligakonkurrent.

Das beeindruckt den neuen Coach. „Ich finde es herausragend, was die beiden Orte mit zusammen 400 Einwohnern auf die Beine stellen. Für mich ist das wie ein gallisches Dorf“, berichtet Heiderich.  rg/rey

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