Schenklengsfeld/Rotensee/Wipp erwartet SG Werratal

Kreisliga A 1: Heißer Tanz im Topduell

Kampf um die Lufthoheit: Werratals Führungsspieler Christian Kraus (rechts) beim Kopfball.
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Kampf um die Lufthoheit: Werratals Führungsspieler Christian Kraus (rechts) beim Kopfball.

Schenklengsfeld/Rotensee/Wippershain gegen die SG Werratal: Das Spitzenspiel der Fußball-Kreisliga A1 am Sonntag (15 Uhr/Schenklengsfeld) verspricht ein heißer Tanz zu werden.

Schenklengsfeld – Am vergangenen Wochenende gab es einen Wachwechsel an der Spitze der Kreisliga A1. Der FV Friedlos schloss nach dem 7:0 gegen Baumbach auf und übernahm wegen des Torverhältnisses die Tabellenspitze, gefolgt vor der SG Nentershausen/Weißenhasel/Solz. Schenklengsfeld reiht sich nach der ersten Saisonniederlage bei Rotenburg/Lispenhausen (0:2) als Dritter ein. Und empfängt nun in einem weiteren Spitzenspiel, gleichzeitig Derby, die SG Werratal, die nach dem 5:1 gegen Haselgrund Elfter ist.

Schenklengsfelds Betreuer Hans-Jürgen Mannel sieht mit Wehmut auf die erste Saisonniederlage zurück: „Wir waren die bessere Mannschaft und haben in beiden Halbzeiten das Spiel dominiert, haben aber keine Tore geschossen.“ Rotenburg habe eine gute Defensive aufgeboten. Zudem gab es in der 90. Minute noch einen Foulelfmeter, der nach Meinung der Schenklengsfelder aber keiner war.

Am kommenden Sonntag stehen die Gastgeber vor einem personellen Dilemma. Akteure wie Markus Pitton, Leon Burkhard, Rico Schneider oder Felix Drews sind angeschlagen oder so schwer verletzt, dass sie auf keinen Fall spielen können. Andere wie Ivan Bagara oder Marvin Brandau sind im Urlaub. Keine leichte Aufgabe für Trainer Martin Stein, eine schlagkräftige Truppe aufzustellen. Mannel: „Ich sehe uns am Sonntag nicht als großen Favoriten an.“

Auf Werrataler Seite hofft man endlich auf ein Stückchen mehr Konstanz. „Wir sind noch nicht richtig eingespielt“, sagt Christian Kraus. Nach der Niederlage gegen Baumbach war das 5:1 gegen Haselgrund die richtige Antwort. „Wir müssen sehen, dass wir auch einmal eine Serie starten“, ergänzt der Führungsspieler der Werrataler, früher auch Trainer. Dem Gegner zollt er Anerkennung: „Wir werden völlig anders spielen müssen als zuletzt gegen Haselgrund.“

Strafraumspieler: Routinier Christian Winter (rechts) ist ein entscheidender Stürmer bei Schenklengsfeld.

Dort muss der neue Spitzenreiter der Liga, der FV Friedlos, am Sonntag antreten (15.30 Uhr/Breitenbach-Bebra). 7:0 gegen Baumbach - beim neuen Tabellenführer FV Friedlos hängt derzeit der Himmel voller Geigen. „Der Sieg war gut für die Moral. Was wir in diesem Spiel gezeigt haben, war ordentlich“, sagt Paco Garcia. „Endlich ist es uns gelungen, das umzusetzen, was wir uns vorgenommen haben. Und was wir auch trainiert haben“, ergänzt der Friedloser Trainer.

Im Angriff schnell über die Außen gespielt, in der Deckung eng gestanden und kaum etwas zugelassen – Baumbach hatte nicht den Hauch einer Chance. Kam hinzu, dass FV-Stürmer Steffen Glenz einen Sahnetag erwischte und nach 20 Minuten bereits einen Hattrick erzielt hatte. Garcia weiß, dass der Blick von oben eine schöne Momentaufnahme ist. „Am Saisonende dort zu stehen, ist mir aber lieber“, sagt der Coach und lacht. Er hat gehörigen Respekt vor dem Kontrahenten. „Das wird ein komplett anderes Spiel werden.“

Unterstützung könnte Friedlos durch Heenes/Kalkobes bekommen, das den Tabellenzweiten Nentershausen/Weißenhasel/Solz zu Gast hat (15.30 Uhr/Kalkobes). Die Hersfelder haben auf Rang sieben mit zehn Punkten aber selbst noch die Chance, unter die letzten Acht zu kommen. Sorga/Kathus empfängt im Kellerduell um 16 Uhr (Sorga) die Reserve von Hohe Luft.

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