„Dieser Lauf muss weiterbestehen“

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Da freut sich die Siegerin: Laura Hottenrott gewann das Rennen im vergangenen Jahr. 

Kasseler Traditionslauf wird am 28. September gestartet.Auch Staffeln können teilnehmen

Selbst Dieter Baumann war schon da. Der 5000-Meter-Olympiasieger hatte im Jahr 2010 eine Einladung zum Herkules-Berglauf angenommen. Nur mal eben mitlaufen war natürlich nicht angesagt, und so steht auch Baumann in den Siegerlisten des Traditionslaufes, der 1990 im Kasseler Bergpark das erste Mal stattgefunden.

„Dieser Lauf gehört einfach zu Kassel und muss weiterbestehen“, sagt Sascha Seifert. Zusammen mit seinem Bruder Mischa haben die beiden Inhaber des Physiotherapiezentrums Rehamed vor sechs Wochen kurzfristig des Titelsponsoring des Herkules-Berglaufs übernommen, der am 28. September erneut stattfindet.

In der Vergangenheit wechselte die Laufstrecke immer mal wieder ein wenig. Von der Reformschule im Kasseler Stadtteil Bad Wilhelmshöhe über die Wilhelmshöher Allee und die Mulangstraße ging es hinauf zur Löwenburg und schließlich über die Schlangenstraße ins Ziel direkt am Herkules.

„Wir haben die Strecke dieses Mal wieder etwas abgeändert“, sagt Sascha Seifert. Duschen können weiter an der Reformschule genutzt werden, auch Nachmeldungen sind dort möglich, aber der Start soll dieses Mal an der Habichtswaldklinik erfolgen. Neuerungen gibt es auch sonst einige: „Am Herkules bieten wir einen Foto-Service und T-Shirts sind für 14 Euro erhältlich“, sagt Seifert, der auf 200 Teilnehmer hofft und den Lauf auch für Walker und Staffeln öffnet.

„Wir wollen den Breitensport-Aspekt betonen. Deshalb kann man die rund sechs Kilometer lange Strecke auch in der Staffel und zu dritt in Angriff nehmen“, sagt der 46-Jährige Physiotherapeut, der sich über die Kooperation mit der Kasseler Museumslandschaft sowie der Firma Glinicke freut. „Zum Einsatz kommen nur Elektrofahrzeuge, Nachhaltigkeit und Klimaneutralität haben für uns Vorrang.“

Nicht mit dabei sein kann in diesem Jahr die gebürtige Kasselerin Laura Hottenrott, die den Berglauf im vergangenen Jahr gewann.

„Ich habe schon mehrmals teilgenommen, und es ist wichtig, dass es diesen Lauf hinauf zu Kassels Wahrzeichen gibt“, sagt die 27-Jährige. Ganz ähnlich sieht das Philipp Stuckhardt. Für den 27-jährigen Berglauf-Hessenmeister gehört der Lauf zu Kassel, wie das Wahrzeichen selbst: „Auf den Herkules-Lauf wird man in der Läufer-Szene immer wieder angesprochen. Es ist wichtig, dass er jetzt einen neuen Schub bekommt.“ Teilnahmegebühr 6 Euro. Anmeldungen unter

zu.hna.de/berglauf2019

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