1. Startseite
  2. Sport
  3. Regionalsport

Handball: Hersfelderinnen dominieren gegen Wollrode

Erstellt:

Kommentare

Entwischt: Hersfelds Lara Raguse (in Blau) lässt sich von Laura Klipp nicht aufhalten.
Entwischt: Hersfelds Lara Raguse (in Blau) lässt sich von Laura Klipp nicht aufhalten. © Friedhelm Eyert

Die erste Saisonniederlage hat bei den Landesliga-Handballerinnen des TV Hersfeld keine Kratzer hinterlassen: Mit 33:28 (17:12) wurde der TV Wollrode deutlich besiegt.

Bad Hersfeld - Damit wurde der zweite Tabellenplatz gefestigt, die beiden restlichen Spiele können kommen. Trotz des klaren und verdienten Sieges fand Trainerin Sabine Teichmann, die insgesamt zufrieden mit dem Auftritt des Teams war, Haare in der Suppe. Zum einen nahm der TVH sich in beiden Halbzeiten nach klaren Führungen eine „Auszeit“, was Wollrode postwendend wieder ins Spiel brachte. Zum anderen erwies sich erneut die Rechtsaußenposition als Schwachstelle, die hoffentlich nicht zur Dauerbaustelle wird. Aus einer stabilen Deckung heraus, in der Keeperin Tessa Raguse ein sicherer Rückhalt war, erzielten Marie Dorst und Emma Suppes die ersten Treffer zur schnellen 5:2-Führung. Das zwang den Gast zur frühen Auszeit (7.), die aber zunächst verpuffte, ehe der TVH beim 7:3 das Spiel unverständlicherweise aus der Hand gab.

Begünstigt durch eine doppelte Zeitrafe gegen den TVH kam Wollrode durch Anna Ködel, Svenja Lachnit und Yvonne Scherer auf 7:8 heran – der klare Vorsprung war dahin. Nur gut, dass TVH-Leitwölfin Luisa Teichmann dagegenhielt und durch sicher verwandelte Siebenmeter eine knappe Führung sicherte. Doch nach dem 9:8 (17.) fand der TVH wieder in die Spur und setzte sich über 12:8 bis auf 17:12 zur Pause ab.

Die zweite Hälfte war dann fast ein Spiegelbild des ersten Abschnitts. Als Anne Manteufel nach 38 Minuten das 23:14 erzielte, gab wohl niemand mehr einen Pfifferling auf die Gäste – doch weit gefehlt. Spätestens als Janina Friedrich auf 23:27 verkürzte (47.), stieg der Spannungspegel wieder. Danach folgte eine „Wildwesteinlage“ beider Teams, der Rhythmus ging verloren, die Tore fielen hier wie da im Minutentakt. Aber gestützt auf die jetzt im Tor stehende Nike Höhmann und die Tore von Teichmann brachte der TVH den Erfolg bis zum 33:28 über die Zeit.

THV: T. Raguse, Hohmann- Manteufel (1), L. Raguse (2), Spill (4), Teichmann (11/6), Berg (2), Busalt (1), Trender (2), Hugo (2) Hermann, Braun (2), Suppes (4), Dorst (2) Wollrode: Klaatz- Habenicht (1), Scherer (7/3), Batalos (4), Klipp (1), Dieling, Schneider, Lachnit (3), Vaupel (3), Ködel (6), Friedrich (3),Haupt SR: Geis/Solf (Hünfeld/Alsfeld) Z.: 80

(Michael W. Rimkus)

Auch interessant

Kommentare