Handball-Landesliga der Männer

Hersfelds Trainer Weiß: Nur kein Rumgegurke gegen Schlusslicht Zierenberg

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Fehlt dem TV Hersfeld: Lasse Reinhardt hatte sich in Wanfried am Fuß verletzt.

Handball-Landesligist TV Hersfeld erwartet am Samstag in eigener Halle Schlusslicht HSC Zierenberg, Anwurf: 18.30 Uhr.

Es ist die vom Papier her einfachste Aufgabe der Saison: das Heimspiel gegen den punktlosen Tabellenletzten. Und auf die Gäste würde wohl niemand einen Pfifferling setzen – wäre nicht die schwache Vorstellung der Hersfelder beim 23:32 in Wanfried in der Vorwoche gewesen. „Wir haben eindeutig etwas gutzumachen“, stellt Trainer Christian Weiß klar, der aus seiner Unzufriedenheit über das Spiel seiner Mannschaft in Wanfried keinen Hehl machte. „Wir haben dort zwölf Minuten klasse agiert. Wanfried hat nach drei Minuten eine Auszeit genommen! Und dann haben wir uns uns die Butter vom Brot nehmen lassen und die Köpfe gingen runter“, erinnert sich der Coach.

All das wurde aufgearbeitet in einer klaren Aussprache im Training, wo deutliche Worte gefallen seien. Dies habe schon in der folgenden Trainingseinheit Wirkung gezeigt: „Die Mannschaft hat engagierter, wacher als vorher gewirkt.“ Weiß verweist auf die Stärken des punktlosen Tabellenletzten: „Sie sind taktisch nicht schwach, verschleppen das Spiel, locken uns in der Defensive heraus. Dadurch tun sich Lücken für sie auf. Wir müssen aufpassen, schnell spielen, in der Abwehr zupacken.“

Erkenntnisse, die der Trainer im Hinspiel gewonnen hat. Das gewann seine Mannschaft zwar mit 37:32 beim Gegner, „doch das haben wir zu leicht genommen, haben zu wenig Zug nach vorn gehabt. Das möchte ich anders sehen“, fordert der Coach und meint damit vor allem die Körpersprache seiner Akteure, aber natürlich auch das Endresultat. „Das ist ein Heimspiel gegen den Tabellenletzten. Ich möchte kein Rumgegurke mit einem oder zwei Toren Vorsprung sehen“, sagt Christian Weiß unmissveständlich.

Der im Wanfried-Spiel am Fuß verletzte Lasse Reinhardt fehlt. Weiß sagt, ironisch auf die Verletzungen des Youngsters verweisend, die oft genug vom harten Einsteigen der Gegner herrühren: „Das sind wir schon gewohnt.“ Ansonsten dürfte der Kader komplett sein.

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