Vier Athleten aus dem Kreis starten am Sonntag in Frankfurt

Ironman: Hildebrand träumt von Hawaii

Startschuss im Wasser: Der Ironman wird am Sonntag im Langener Waldsee gestartet.
+
Startschuss im Wasser: Der Ironman wird am Sonntag im Langener Waldsee gestartet.

Von Hawaii träumen oder einfach nur ankommen: Die Triathleten aus der Region sehen dem Ironman in Frankfurt am Sonntag entgegen.

Frankfurt/ Bad Hersfeld – Lars Hildebrand, Andreas Stöcklein, Pascal Weis, Christoph Diegel und Christian Jung eint ein Ziel. 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und zum Abschluss ein Marathon – Ankommen beim Triathlon über die Langdistanz. Am Sonntag fällt am Langener Waldsee der Startschuss für den Ironman in Frankfurt. Die besten Athleten jeder Altersgruppe dürfen bei der WM auf Hawaii starten. Hildebrand, Stöcklein, Weis und Diegel sind dabei. Hier ihre Ziele und Erwartungen.

Lars Hildebrand

Triathlet Lars Hildebrand aus Reilos möchte unter zehn Stunden bleiben.

Von Hawaii träumt wohl jeder Triathlet, auch Lars Hildebrand. Der Reiloser weiß aber, die Chancen realistisch einzuschätzen: „Es muss eben alles passen.“ Von den Trainingszeiten hofft er aber, das Limit von zehn Stunden unterbieten zu können. Zusammen mit Pascal Weis und Christoph Diebel, beide kommen ebenfalls aus Ludwigsau, hat er sich aufgrund der vielen Wettkampfausfälle eine eigene Strecke mit Start am Breitenbacher See und mit Ziel in Mecklar ausgesucht. „Das hat eigentlich ganz prima geklappt.“ Vor zwei Jahren bei seiner Premiere über die Langdistanz kam der 41-Jährige trotz großer Hitze um die 30 Grad mit einer guten Zeit ins Ziel.

Pascal Weis

Weis startet für den Triathlonverein Triforce Fulda, für den er auch Ligawettkämpfe bestreitet – der letzte startete in Bottendorf, wo sein Team im Mittelfeld landete. Vor zwei Jahren hatte der 33-Jährige sich bereits schon einmal für Frankfurt angemeldet, musste aber kurzfristig absagen, weil seine Kinder Lian und Lenox Scharlach aus dem Kindergarten mitgebracht hatten. Die Familie wird auch am Sonntag dabei sein und ihn anfeuern.

Andreas Stöcklein

„Ich will nur nicht um 21.45 Uhr im Hessen-Fernsehen sein“, sagt Andreas Stöcklein und lacht. Zu diesem Zeitpunkt schaltet der Sender nämlich noch einmal live zum Römer, um den Zielleinlauf der letzten Athleten zu filmen. „Einfach nur ankommen“, so beschreibt der 47-jährige Kirchheimer, der für die Triathlonabteilung des SC Neukirchen/Schwalm startet, sein Ziel. „Alles was unter zwölf Stunden ist, ist super.“ Trainingstipps bekommt Stöcklein im Übrigen von dem Neukirchener Profi Marc Unger. Der war auch schon Hawaii-Starter.

Erst vor Kurzem bestritt der Polizeibeamte einen Triathlon über die Mitteldistanz in Österreich am Walchsee („Challenge Kaiserwinkl-Walchsee“), für die er 4:47 Stunden benötigte. Bereits vor zwei Jahren wollte er in Frankfurt teilnehmen, aufgrund der großen Hitze ließ er aber von dem Vorhaben ab.

Christoph Diegel

Der Mecklarer ist seit 2016 Triathlet und startet ebenfalls für Triforce Fulda in der 4. Liga über Kurzstrecken und die olympische Distanz. Auch für ihn ist in Frankfurt Premiere bei einem Ironman. Lars Hildebrand ist ein guter Kumpel von ihm. Beide sind derselbe Jahrgang, Jung hat fast seine gesamte Fußballerlaufbahn mit ihm bestritten.

Christian Jung

Christian Jung startet nicht in Frankfurt, sondern im Allgäu.

Christian Jung wird diesen Wettkampf in Frankfurt auslassen und einen Triathlon über die Halbdistanz im Allgäu bestreiten, ehe er im September im fränkischen Roth und im Oktober beim Ironman in Cascais (Portugal) startet. „Ich hatte mir im Frühjahr vier, fünf große Wettkämpfe ausgesucht, die ich alle machen wollte. Aber die sind alle abgesagt worden“, sagt Jung. Darunter war auch der in Irland, den er mit einem Urlaub verbinden wollte. Die Quali für Hawaii hatte er vorzeitig abgehakt. Und deswegen auch die Trainingsintensität um ein Drittel reduziert.

Erst vor Kurzem war er bei einem Wettkampf in der Schweiz in der Nähe von Zürich am Greifensee über die Halbdistanz gestartet. „Es lief besser als erwartet, ich bin vor allem beim Marathon konstant gut durchgelaufen“, berichtet er.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.