Damals hieß es Schlagball- Horst Nägel wurde mit Dittershäuser Schule 1948 Bezirksmeister

Historische Sportfotos: Schlagballer aus Dittershausen

Erfolgreiche Schlagballer aus Dittershausen mit (hinten von links) Herbert Gerlach, Horst Griesel, Herbert Hamenstädt, Fritz Siemon, Horst Nägel, Hans Döring, Heinz Gerlach, Georg Siebert, Lehrer Hahn, (vorn) Gerhard Gerlach, Wilfried Maschke, Werner Horn und Gerhard Opfermann

Kassel. Heute würde man es wohl Baseball nennen, was Horst Nägel aus Dittershausen und seine Schulkameraden 1948 gespielt haben. Aber damals hieß es Schlagball und war eine verbreitete Schulsportart.

Vorformen des Schlagballs werden bereits in den nordischen Sagen erwähnt, die im Mittelalter gespielte Art des Schlagballs wurde noch um 1800 in ganz Deutschland praktiziert. Doch mit solchen Dingen hatten sich Horst Nägel und seine Mitstreiter damals sicher nicht beschäftigt. „Das war eine willkommene Abwechslung im Schulgeschehen und hat allen mächtig Spaß gemacht“, erinnert sich der heute 77-jährige Fuldabrücker.

Erst wurden in den Jahren von 1945 bis 1949 sogenannte Bezirksmeister ausgespielt, dann ging es auf den Waldauer Wiesen oder am Sensenstein um den Kreismeistertitel. „Aber da hatten wir damals keine Chance“, sagt Nägel. Bei den Bezirksmeisterschaften habe man ja mal gewonnen, aber dann seien die Schulen aus Oberkaufungen oder Simmershausen zu stark gewesen. 1

948 hatte es mit der Bezirksmeisterschaft für die Dittershäuser geklappt, da setzten sich Horst Nägel, Herbert,Gerhard und Heinz Gerlach, Horst Griesel, Herbert Hamenstädt, Fritz Siemon, Hans Döring, Georg Siebert, Wilfried Maschke, Werner Horn sowie Gerhard Opfermann unter Anleitung des Lehrers Hahn durch.

Nägel, der in Dittershausen zur Schule ging, musste sich mit den Mannschaften aus Guntershausen, Rengershausen, Dennhausen und Dörnhagen mit Schläger und Ball messen. Vorgeschriebene Sportkleidung wie heute beim Baseball, das vom Schlagball stark beeinflusst wurde, gab es nicht. „Kurze Hose und Turnhemd, das war alles“, erinnert sich Nägel. „Aber das war uns auch nicht so wichtig. Hauptsache Bewegung und Spaß beim Sport.“ Sport hat sowieso einen große Stellenwert in Horst Nägels Leben gehabt. Bis auf ein fünfjähriges Intermezzo in Guntershausen hat er bis 1993 in Dittershausen Handball gespielt.

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