Fußball-Gruppenliga Fulda

Mit neuer Kraft zum Heimsieg: ESV Hönebach will Erfolgsserie gegen Hünfeld II fortsetzen

Zeit zum Abschalten: Hönebachs Trainer Tino Jäger gab dem Team um Kilian Krüger (rechts), hier im Duell mit Julian Keller, eine viertägige Trainingspause.
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Zeit zum Abschalten: Hönebachs Trainer Tino Jäger gab dem Team um Kilian Krüger (rechts), hier im Duell mit Julian Keller, eine viertägige Trainingspause.

Hönebach – Sieben Punkte hat Fußball-Gruppenligist ESV Hönebach aus den vergangenen drei Spielen gesammelt. „Da freuen wir uns drüber“, sagt ESV-Trainer Tino Jäger, der am Sonntag, wenn ab 15.30 Uhr der Hünfelder SV II in Hönebach zu Gast ist, diese kleine Erfolgsserie fortsetzen will.

Dabei müssen die Hönebacher im Gegensatz zur 0:3-Niederlage in Hünfeld an diesem Wochenende noch eine Schippe drauflegen. „Das Ergebnis war ernüchternd“, sagt Jäger und erklärt: „Wir haben es nicht geschafft, uns vor dem Tor Chancen herauszuspielen.“ Das habe sein Team in den folgenden Spielen schon deutlich besser gemacht, weiß er. „Wir wissen, dass es möglich ist Torgefahr zu erzeugen“, so Jäger.

Diese Torgefahr strahlten die Gäste, klammert man die Partie gegen Hönebach aus, bislang noch nicht aus. Nur neun Treffer gelangen dem Team von Niclas Rehm im bisherigen Saisonverlauf, das nur gegen Hönebach als Sieger vom Platz ging. Am vergangenen Wochenende folgt nach dem 1:1-Achtungserfolg gegen Tabellenführer Eiterfeld/Leimbach eine 1:3-Niederlage vor heimischer Kulisse gegen die SG Aulatal.

„Bei der zweiten Mannschaft ist es abhängig von der Aufstellung und davon, wie der Kader bestückt ist“, erklärt Hönebachs Trainer Tino Jäger die Ungewissheit vor Duellen mit Reserven. So setzten die Hünfelder im Hinspiel beispielsweise zwei, drei Kandidaten wie Steffen Witzel aus dem Hessenliga-Kader ein, die das Spiel durchaus zugunsten der SV-Reserve entscheiden können.

Guter Dinge, was das Heimspiel am Sonntag anbelangt, ist Tino Jäger aber dennoch: „Alles ist möglich. Für uns ist es ein Spiel, in dem wir etwas gut machen können“, sagt der Coach, der den Heimsieg als klares Ziel ausgibt und seine Schützlinge in dieser Woche nur zum heutigen Abschlusstraining erwartet. Damit die Spieler nach der Vielzahl an Spielen mal abschalten, zur Ruhe kommen und regenerieren können, hat Jäger dem Team nach dem 3:2-Last-Minute-Erfolg in Eckweisbach am vergangenen Sonntag vier Tage frei gegeben hat. „Das war mir wichtiger“, betont Hönebachs Trainer, der die hohe Belastung in den vergangenen Wochen bemängelt.

Am vergangenen Sonntag in Eckweisbach, dem vierten Spiel in zehn Tagen, hätten Jäger fast alle Spieler nach einer knappen Stunde Spielzeit zu verstehen gegeben, dass sie körperlich auf der letzten Rille fahren beziehungsweise komplett am Ende seien – und dem Gegner ginge es genauso. „Der Kopf wollte noch, aber die Beine und der Körper wollten nicht mehr. Das geht so nicht mehr weiter“, betont Jäger, der die Belastung nach der langen coronabedingten Zwangspause als Verbrechen an den Spielern sieht. „Das grenzt an Körperverletzung“, sagt er und ergänzt: „Und es wird ja nicht besser.“

Von der viertägigen Ruhe erhofft sich Tino Jäger daher, dass die Spieler mal ein wenig Zeit zur Regeneration haben und die kleineren Blessuren bei Tom Lindemann, Kevin Kunze, Tim Emmerich und Kai Wollenhaupt bis zur Partie am Sonntag gegen Hünfeld ausheilen. Marvin Ehmer dagegen wird seinem Team wohl länger fehlen, der sich gestern einer MRT-Untersuchung unterziehen musste. (Alicia Kreth)

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