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Hönebach ist wieder am Ball

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Von: Alicia Kreth

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Fußballer des ESV Hönebach bejubeln ein Tor
Zurück auf dem Rasen: Die Gruppenliga-Fußballer des ESV Hönebach haben gestern das Training wieder aufgenommen und bereiten sich nun auf die Aufstiegsrunde vor, die am 20. März beginnt. © Alicia Kreth

Die Fußballer des ESV Hönebach sind zurück auf dem Rasen: Am Mittwochabend bat Trainer Tino Jäger die Spieler des Gruppenligisten zum ersten offiziellen Training nach der Winterpause.

Hönebach – Die Verletzungen aus dem vergangenen Jahr sind auskuriert, die Freude über die Rückkehr auf den Platz wieder voll da. „Es ist immer gut, ein bisschen Abstand zu gewinnen. Das hat mir auch gut getan“, berichtet Jäger, der nach dem Erreichen der Aufstiegsrunde keine große Not sah, das Training während der Winterpause durchzuziehen. „Keiner hat groß geschlampt. Jeder hat in der Pause ein bisschen was für sich getan“, weiß der Coach, und ergänzt: „Wir gehen mit vollem Kader in die Vorbereitung – immer in der Hoffnung, dass wir alle gesund bleiben.“

Dreimal pro Woche werden die Hönebacher zunächst trainieren – dazu kommen ab dem 20. Februar fünf Testspiele und das Viertelfinale des Kreispokals, in dem der ESV am Samstag, 5. März, beim A-Ligisten TV Braach antritt.

Das letzte Vorrundenspiel der Gruppe Nord bestritten die Hönebacher am 7. November erfolgreich in Künzell, eine Woche später folgte mit dem Kreispokalspiel bei der SG Neuenstein der Abschluss des Jahres 2021. Beide Spiele gewann der ESV mit 3:1. Und nun dauert es noch fünfeinhalb Wochen, bis die Aufstiegsrunde am 20. März mit dem Heimspiel gegen den SV Großenlüder, dem Tabellenersten der Gruppe Süd, beginnt.

Was haben sich Tino Jäger und seine Jungs nach der starken Vorrunde vorgenommen? „Wir wollen mit Spaß und Freude an die Sache herangehen und zeigen, dass wir auch gegen Top-Mannschaften bestehen können“, sagt der ESV-Coach. „Wir werden nicht unter die ersten Vier kommen, aber Platz fünf bis sieben ist realistisch.“ Die Aufstiegsrunde will Jäger auch nutzen, um einiges auzuprobieren und den jüngeren Spielern mehr Spielzeit zu geben.

Für die Aufstiegsrunde gibt es keine Veränderungen im Kader des Gruppenligisten, das soll sich im Sommer aber ändern. „Zwei bis drei neue Gesichter wären ganz nett. Stillstand wäre ein Rückschritt“, sagt Jäger. Die gute Ausgangslage in dieser Saison lasse es zu, dass die Vorbereitungen im ESV-Lager für die Saison 2022/2023 bereits laufen. „Wir sind dran und nutzen die Chance, frühzeitig Dinge anzuschieben“, erklärt der Trainer.

Freudig stimmt den Coach auch, dass der komplette aktuelle Kader seine Bereitschaft erklärt hat, das dritte Jahr Gruppenliga mit dem ESV anzugehen. „Die Basis bleibt zusammen“, freut sich Jäger und ergänzt: „Mit dem einen oder anderen neuen Gesicht sind wir gut aufgestellt.“

Ein erster Neuzugang für die nächste Spielzeit stehe auch bereits fest, Näheres will Jäger noch nicht preisgeben, sagt aber: „Wir wollen die Philosophie weiter führen, junge und talentierte Spieler aus der Region weiter zu bringen.“

Die Testspiele:

20. Februar: Schweina (Auswärts)

26. Februar: SG FC Eisenach (A)

6. März: Herleshausen/N./U. (H)

11. März: Hünfelder SV II (A)

13. März: VfL Philippsthal (A)

Von Alicia Kreth

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