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Eintracht Baunatal hofft auf Rückenwind

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Von: Martin Scholz

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Baunatals Linksaußen Felix Geßner im Einsatz.
Baunatals Linksaußen Felix Geßner (mit Ball) gelangen vergangenen Sonntag in Erlangen zwölf Feldtore. Rechts im Bild Jan-Erik Kleinschmidt. © Fischer, Andreas

Sie hoffen auf Rückenwind. Die Drittliga-Handballer des GSV Eintracht Baunatal empfangen am Samstag (18 Uhr, Rundsporthalle) den SC Magdeburg II und wollen motivationsmäßig vom vergangenen Sonntag zehren. Da war den Schützlingen von Trainer Dennis Weinrich beim Tabellenzweiten HC Erlangen ein 36:30-Überraschungscoup gelungen.

„Gegen Magdeburg wollen wir nun versuchen, die Effektivität von Erlangen zu konservieren. Dort hatten wir nichts zu verlieren, waren locker und trotzdem in der Lage, hohen Druck aufzubauen“, sagt Weinrich vor dem letzten Heimspiel der Baunataler in diesem Jahr.

Der Eintracht-Coach rechnet gegen Magdeburg mit einem sehr schnellen Spiel des Bundesliga-Nachwuchses der Gäste. „Tempogegenstöße, schnelle Mitte und viele 1:1-Situationen kommen auf uns zu“, sagt Weinrich.

Das Hinspiel in Magdeburg war zudem 27:31 verlorengeangen, sodass in der Baunataler Rundsporthalle noch eine kleine Rechnung offen sein dürfte, wenn der Tabellensechste beim Fünften seine Visitenkarte abgibt.

Weinrich spielt zudem in die Karten, dass er voraussichtlich den kompletten Kader zur Verfügung hat und auch wieder auf seine inzwischen fast gleichwertigen drei Torhüter Marian Mügge, Moritz Goldmann und Marcel Lohrbach zurückgreifen kann. Neben Routinier Marian Mügge haben vor allem Goldmann und Lohrbach eine sehr gute Entwicklung durchgemacht. „Wir sind mit unseren drei Torhütern in einer sehr komfortablen Situation. Für mich ist es manchmal schwer, eine Entscheidung über Ein- und Auswechslung zu treffen“, sagt Weinrich, der sich vor allem über die Entwicklung des 20-jährigen Goldmann freut.

Ganz ähnlich sieht das auch Torwart-Trainerin Gabi Ghosh: „Alle drei haben ihren Stärken, der Einsatz ist dann oftmals tagesformabhängig. Mügge sei dabei eine feste Größe, aber die Entwicklung des Nachwuchs-Duos macht Ghosh besondere Freude: „Marcel beeindruckt immer wieder mit seiner Ruhe und Moritz mit Technik und Beweglichkeit.“ (Martin Scholz)

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