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Fußball-Gruppenligisten gehen auf Reisen

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Aulatals Sebastian Schuch ist in dieser Szene beim 1:5 gegen Eiterfeld zum Kopfball hochgestiegen.
Aulatals Sebastian Schuch ist in dieser Szene beim 1:5 gegen Eiterfeld zum Kopfball hochgestiegen. © Hartmut Wenzel

Auswärtsspiele bestreiten an diesem Sonntag die Fußball-Gruppenligisten SG Aulatal, SG Eiterfeld/Leimbach und FSV Hohe Luft. Der ESV Hönebach erwartet auf eigenem Platz FT Fulda.

Teutonia Großenlüder - SG Eiterfeld/Leimbach (Sonntag, 14.30 Uhr). Mit zwei beeindruckenden Siegen und sage und schreibe 13:1 Toren – allein Dominik Hanslik gelangen sieben Treffer (wie berichtet) – hat sich die SG Eiterfeld im Titelkampf der Fußball-Gruppenliga zurückgemeldet. Als Tabellendritter beträgt der Rückstand auf Spitzenreiter Künzell jetzt nur noch drei Punkte. Die Jagd ist (wieder) eröffnet: 39 Tore in 12 Spielen sind mit Abstand der beste Wert der Liga. Und nur der Zweite Freiensteinau hat wie Eiterfeld erst neun Gegentreffer hinnehmen müssen.

Großenlüder spielt als Tabellensechster bislang eine solide Saison. „Es wird eine schwere Aufgabe für uns, bei der wir die Ärmel hochkrempeln müssen“, sagt Trainer Ante Markesic. Er hofft, dass seine Jungs an die zuletzt überragenden spielerischen Leistungen anknüpfen können. Einige Akteure haben muskuläre Probleme nach dem Doppelspieltag.

SpVgg Hosenfeld - FSV Hohe Luft (Sonntag, 15.30 Uhr). Vorletzter: Aufsteiger FSV Hohe Luft findet sich auf den Abstiegsplätzen und in der harten Realität der Gruppenliga wieder. Zuletzt verließ die Mannschaft von Trainer Waldemar Hafner fünfmal in Folge den Platz als Verlierer. Nur zwei Siege sprangen in den bisherigen 13 Begegnungen heraus. Nur Schlusslicht Hosenfeld steht vor dem direkten Kellerduell am Sonntag noch mit einem Punkt schlechter da.

„Wenn wir da nicht gewinnen, dann reicht es möglicherweise nicht für die Gruppenliga“, stellt Trainer Hafner ernüchtert fest. Seine Mannschaft kann auch am Sonntag nicht in Bestbesetzung antreten. „Wenn immer drei oder vier wichtige Spieler fehlen, können wir nicht erfolgreich sein. Nur mit unseren jungen Leuten kannst du in der Gruppenliga nicht auf Dauer bestehen“, sagt er.

Beim unglücklichen 0:1 gegen Freiensteinau fehlte am vergangenen Freitag einmal mehr die Durchschlagskraft. Beim 1:3 gegen Schlüchtern lieferten die Hersfelder einen aufopferungsvollen Kampf, konnten sich am Ende aber nicht für ihren aufopferungsvollen Einsatz belohnen. Um nicht schon jetzt den Anschluss zu verlieren, muss der FSV in Hosenfeld dringend punkten. „Es ist ein vorentscheidendes Spiel für uns – ganz klar“, weiß Hafner.

FV Horas - SG Aulatal (Sonntag, 15.30 Uhr). Vier Niederlagen in Folge haben die SG Aulatal auf Platz fünf abrutschen lassen. Das aber ist kein Beinbruch, denn zuletzt musste sich die bisherige Überraschungs-Mannschaft von Trainer Martin Friedrich den Top-Teams Freiensteinau (2:4) und Eiterfeld (1:5) geschlagen geben.

Derzeit macht es sich bemerkbar, dass mit Teamkapitän Nils Fischer und Torjäger Luca Eckhardt zwei starke Offensivkräfte fehlen. Auch Abwehr-Routinier Steffen Schneider fehlt seit Wochen. André Honstein ist seit drei Spielen nicht dabei. Am Wochenende gesellen sich dazu der gesperrte Georg Muratidi und Moritz Wernick, der privat verhindert ist. „Wir können die letzten Ergebnisse gut einordnen. Wir stehen jetzt nicht mehr mit dem Erfolgsteam der ersten Saisonphase auf dem Platz. Das macht sich bemerkbar“, sagt Friedrich – stellt aber klar: „Natürlich vertrauen wir allen Spielern im Kader. Jeder will und kann Gruppenliga spielen.“

ESV Hönebach - FT Fulda (Sonntag, 15.30 Uhr). Geht das Auf und Ab des ESV Hönebach weiter? Beim Fußball-Gruppenligisten wechseln sich seit vier Spielen Sieg und Niederlage ab; am vergangenen Montag waren die Eisenbahnsportler spielfrei. Jetzt geht es gegen den Tabellen-13. FT Fulda, der mit der „Empfehlung“ von vier Niederlagen in Folge nach Waldhessen kommt.

Trainer Tino Jäger sagt: „Das ist ein richtungsweisendes Spiel.“ Im Spiel der eigenen Mannschaft gefällt Jäger, dass „wir kaum etwas zulassen. Wir treten mannschaftlich geschlossen auf.“

Nicht dabei sein wird Stürmer Marcel Katzmann, der an einer Zerrung laboriert. Tim Kleinschmidt fällt womöglich krankheitsbedingt aus, Tim Schwarz dagegen spielte zuletzt wieder in der Reserve und könnte in die Mannschaft zurückkehren.

Traf zuletzt für Hohe Luft: Jan Nöding (links).
Traf zuletzt für Hohe Luft: Jan Nöding (links). © Friedhelm Eyert

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