Veranstalter gesteht aber Fehler ein

Hüsselmann: Askina wird es geben

Kassel. In einer Sache wird Heinz Hüsselmann bestimmt: „Askina wird am 8. Juni 2011 im Auestadion stattfinden“, sagt der Mann, der das Leichtathletik-Sportfest in Kassel und Baunatal in den vergangenen 13 Jahren veranstaltet hat. „Wir werden das hinbekommen. Und ich hoffe, wir werden auch eine Einigung mit dem HLV finden“, sagt er.

Hüsselmann gesteht Fehler ein. Er tut das auch in einem Schreiben an HLV-Präsidenten Anja Wolf-Blanke, das auf den 13. November datiert ist. Blanke sagt, sie habe dieses Schreiben zu diesem Zeitpunkt nie erhalten. Gestern bekam sie es als e-Mail. Hüsselmann bedauert darin, dass es offene Rechnung gibt. Und ebenso, dass er versäumt habe, Athleten und Manager zu informieren.

Im Gespräch mit unserer Zeitung nennt er Gründe. Vor allem ist da seine Erkrankung, die zu einem Rückzug ins Private geführt habe. „Dafür muss man Verständnis haben“, so Hüsselmanns Bitte.

Sponsorengelder stehen aus

Der Veranstalter schildert auch, wie es zu den Problemen kam. Neben Problemen mit der Wirtschaftlichkeit durch die Verzögerungen beim Umbau des Auestadions würden auch Sponsoren-Gelder ausstehen. Die derzeit fehlende Summe beziffert er auf 50 000 Euro. Zugleich betont er aber: „Bisher haben in allen Jahren am Ende stets alle Sponsoren gezahlt.“ Trotz der Probleme mit dem Verband sieht Hüsselmann viel Unterstützung für sich vom Hauptsponsor B. Braun und vom Leichtathletik-Kreis Kassel. „Es gibt zwei, drei Vereine, die als Ausrichter in Frage kommen, wenn der HLV das nicht mehr will“, sagt er, verweist zudem darauf, dass der Askina-Termin bereits im Kalender des DLV und des europäischen Verbandes EAA steht.

EAA stellt Bedingungen

Formal stimmt das. Auf Anfrage unserer Zeitung bestätigt ein Sprecher des Verbandes die Genehmingung für Askina. Die Sache hat allerdings einen gewaltigen Haken. In der Mitteilung des Verbandes heißt es nämlich: „Die Genehmigung wird nur unter der Voraussetzung erteilt, dass alle Zahlungen an die Athleten bis zum 31. Januar 2011 erfolgen.“ Das heißt: Es gibt noch immer Sportler, die auf ihr Geld warten. (frz)

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