Fußball/Eiterfeld

Erst kam „Ignatz“, dann Aumann

Fleißige Hände am Sportplatz: In Eiterfeld musste das vom Sturmtief „Ignatz“ abgedeckte Partyzelt wieder aufgebaut werden.
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Fleißige Hände am Sportplatz: In Eiterfeld musste das vom Sturmtief „Ignatz“ abgedeckte Partyzelt wieder aufgebaut werden.

Das Sturmtief „Ignatz“ hätte dem Fußball-Gruppenligisten SG Eiterfeld/Leimbach am Samstag fast die Party nach dem Derby gegen Hönebach verdorben.

Eiterfeld – Orkanartiger Wind hatte nämlich in der Nach zum Freitag fast die gesamte Deckenplane des etwa 50 Meter langen Festzeltes am Sportplatz weggeweht, in dem das Oktoberfest stattfand. Und auch im Innenraum sah es katastrophal aus. „Als ich morgens am Sportplatz vorbeigefahren bin, hab’ ich das ganze Unglück schon gesehen. Stühle, Tische – alles war durcheinander gewirbelt“, erzählte Eiterfelds Zweiter Vorsitzender Volker Hilpert.

Doch das Okoberfest ausfallen zu lassen, kam überhaupt nicht in Frage. „Wir waren noch mittags da und haben alles wieder aufgebaut – mit 15 Mann und einem Hubsteiger“, sagt Andreas Aumann und lacht. Ein Glück für Eiterfeld war, dass die Zeltplane nur mit Kabelbindern festgemacht war, sodass die Plane nicht reißen konnte. Im Spiel selbst sorgte dann Andreas‘ Sohn Thomas für die Entscheidung: In der 81. Minute setzte der aufgerückte Mittelfeldspieler nach einem Schuss von Issak Somov nach und erzielte den Siegtreffer zum 1:0-Endstand gegen Hönebach, rettete so die Stimmung für die Party nach dem Spiel im Zelt. . Drei Tore gehen in dieser Saison auf das Konto des 30-Jährigen. Seit Wochen lobt ihn sein Tainer Ante Markesic: „Thomas ist stark. Er ist nicht nur Vollstrecker, sondern auch in der Vorbereitung an den Treffern beteiligt.“  wz

Thomas Aumann gelang gegen Hönebach der entscheidende Treffer.

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