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2. Bundesliga: Sontra muss punkten, um Aufstiegstraum am Leben zu halten

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Von: Marvin Heinz

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Werden die rheinländischen Gegner des KV Sontra dieses Jubelbild am Wochenende auch sehen?
Werden die rheinländischen Gegner des KV Sontra dieses Jubelbild am Wochenende auch sehen? © Marvin Heinz

Für den KV Sontra zählt es am Wochenende. Bei den zwei Auswärtsspielen im Rheinland müssen Punkte her, ansonsten ist der Traum des Bundesligaaufstiegs ausgeträumt.

Sontra – Mehr Spannung geht nicht: Auf Platz fünf liegend bekommen es die Kupferstädter am kommenden Wochenende mit dem KSF Solingen-Hilden (Samstag, 16 Uhr zu tun), ehe sie am Sonntag nach 30-minütiger Autofahrt über die A535 um 12 Uhr beim SK Heiligenhaus II gastieren. Gewinnen die Sontraer im Liga-Endspurt beide Partien oder holen vier Punkte, wäre die Meisterschaft und der damit verbundene Aufstieg in die erste Liga vor dem letzten Heimspiel gegen Nordhorn zum Greifen nah.

Der Tabellenletzte und Tabellenvorletzte sind für die Bergstädter machbare Hürden, die sie im Idealfall meistern können. Vor dem Wochenende haben wir mit allen Spielern der Kupferstädter über den Doppel-Spieltag gesprochen:

Marcus Kachel, 52, Oberdünzebach: „Es macht mir unglaublich viel Spaß mit dieser Mannschaft zu spielen. Im Team gab es zu keiner Zeit Theater. Wenn wir am Ende unter die ersten drei Teams kommen, dann bin ich sehr zufrieden. Das bisher Erreichte liegt über unserer Erwartungshaltung.“

Gunnar Beck, 37, Eschwege: „An diesem Wochenende geht es um alles. Es geht um die Meisterschaft und den Aufstieg. Und wir haben noch alles in eigener Hand. Darauf freue ich mich. Wichtig ist, dass wir in Solingen beim Tabellenletzten das erste Spiel des Wochenendes gewinnen.“

Michael Mutter, 49, Sontra: „Wir haben eine kleine Chance, dass wir was ganz, ganz Großes erreichen. Wir hoffen auf Gegner, die nicht ihren besten Tag erwischen, dann ist alles möglich. Mit dem Team zwei Tage mit Übernachtung unterwegs zu sein, wird uns richtig Spaß machen. Das Gefüge stimmt.“

Andreas Schad, 39, Bosserode: „Wir können etwas noch nie Dagewesenes erreichen. Alle Spieler sind in den letzten Trainingstagen sehr gut drauf. Mit Mannschaftbahnrekord fahren wir ins Rheinland – mehr Selbstvertrauen könnten wir nicht haben. Ich glaube, es könnte was gehen.“

Florian Böhm, 29, Sontra: „Wir spielen auf zwei für mich neuen Bahnen. Wir sehen die Aufstiegschance. Die Wahrscheinlichkeit liegt in meinen Augen schon bei guten 50 Prozent.“

Daniel Hofmann, 30, Sontra: „Wir hatten ursprünglich den Verbleib in der zweiten Liga als Ziel angepeilt und können jetzt noch alles schaffen. Der Durchmarsch nach dem Abbruch der Saison im letzten Jahr wäre für uns alle und den Verein ein Traum, der in Erfüllung geht. Aber wenn es nicht klappen sollte, dann sind wir trotzdem mehr als zufrieden und greifen im nächsten Jahr neu an.“

(Marvin Heinz)

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