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Drittliga-Handballer von Eintracht Baunatal gefordert

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Von: Martin Scholz

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Baunataler Nachwuchs: Aaron Henne (hinten) und Philipp Batz sollen allmählich voll ins Drittliga-Team integriert werden. Batz hofft nach Corona-Pause auf seinen nächsten Einsatz in Opladen.
Aaron Henne (hinten) und Philipp Batz sollen allmählich voll ins Drittliga-Team integriert werden. Batz hofft nach Corona-Pause auf seinen nächsten Einsatz in Opladen. © Andreas Fischer

Eintracht Baunatal zu Gast beim Tabellendritten beim TuS Opladen

Baunatal – Eigentlich gibt es reichlich Grund, enttäuscht zu sein, aber die Drittliga-Handballer des GSV Eintracht Baunatal wollen sich im aktuellen Saisonendspurt auf die positiven Aspekte fokussieren. „Nach der Corona-Zwangspause für uns Trainer und vier Spieler am vergangenen Wochenende bin ich einfach froh, dass Felix Geßner und Philipp Batz zusammen mit mir wieder beim Team sind“, sagt Eintracht-Trainer Dennis Weinrich vor dem Spiel beim Drittplatzierten an diesem Samstag (19.30 Uhr, Bielertsporthalle Opladen). Nach der Niederlage in Gummersbach am vergangenen Wochenende ist die Eintracht auf Platz sieben abgerutscht und steht damit vor einem achtwöchigen Abstiegskampf (siehe Hintergrund am Ende des Textes).

„Immerhin ist jetzt der Druck weg. Wir können befreit aufspielen und haben zudem in der Vergangenheit gezeigt, dass wir auch Spitzenmannschaften schlagen können“, sagt Linksaußen Felix Geßner. Der 31-Jährige hat sich gestern freigetestet und wollte am Freitagabend noch am Baunataler Abschlusstraining teilnehmen. „Zum Glück hatte ich nur leichte Erkältungssymptome und konnte mich zuletzt zu Hause etwas fit halten. Jetzt hoffe ich darauf, der Mannschaft gegen Opladen helfen zu können“, sagt der Eintracht-Routinier, der mit einer schweren Auswärtspartie rechnet.

„Opladen ist für mich die Überraschungsmannschaft und auf jeder Position gut besetzt“, sagt Geßner, der mit dem Modus der eventuell bevorstehenden Abstiegsrunde nicht besonders glücklich ist: „Als Siebter könnten wir am regulären Saisonende eventuell mit Menden in die Abstiegsrunde gehen. Wenn wir zuvor noch unser reguläres Spiel gegen die verlieren, würden wir mit 0:4 Punkten starten, weil wir auch das Hinspiel verloren haben. Das wäre schon eine ordentliche Bürde.“ Diese zu überwinden würde auch gern Philipp Batz seinen Teil beitragen. Wie Geßner hat der 18-jährige Nachwuchsspieler aus der Baunataler A-Jugend seine Coronainfektion überwunden und hofft nach einem Einsatz gegen Schalksmühle auf mehr Bewährungschancen: „Für mich ist das erstmal eine tolle Perspektive. Mal sehen, was sich in den nächsten Spielen ergibt“, sagt der Zwölftklässler des Kasseler Goethegymnasiums.

Insgesamt wird Eintracht-Trainer Weinrich im Kampf um Platz sechs wohl weiter auf Kevin Trogisch verzichten müssen, der sich noch in Quarantäne befindet. Große Hoffnug ruht noch auf dem Einsatz von Lasse Reinhardt, der für Samstagmorgen einen Testtermin hat und auf ein negatives Ergebnis hofft. (Martin Scholz)

Auf- und Abstiegsrunde in der 3. Handball-Liga

Am 13. März endet in der Dritten Handball-Liga die Saison für die Teams, die nach der Vorrunde auf den Plätzen 3 bis 6 ihrer Staffel stehen. Für die anderen Mannschaften geht es so weiter:

Aufstiegsrunde: Die findet ohne nordhessische Vertreter statt. Die beiden bestplatzierten Teams jeder Vorrundenstaffel ziehen in die Aufstiegsrunde ein. Die wird in zwei Gruppen mit je sieben Mannschaften ausgespielt, die zwei Bestplatzierten der einen Aufstiegsrundengruppe spielen gegen die zwei Bestplatzierten der anderen Gruppe die beiden Aufsteiger in die 2. Bundesliga zur Spielzeit 2022/2023 aus.

Abstiegsrunde: Die Mannschaften auf den Plätzen 7 bis 11 bzw. 12 der sieben Vorrundenstaffeln spielen bis Mitte Mai um den Klassenerhalt der 3. Liga. Aus nordhessischer Sicht gehört zu diesen Mannschaften am regulären Ende der Saison auch die ESG Gensungen/Felsberg. Eintracht BaunataI könnte als aktuell Tabellensiebter der Abstiegsrunde nur durch einen starken Schlussspurt entgehen. In die Abstiegsrunde werden die gegen einen direkten Konkurrenten erzielten Punkte aus der Vorrunde mitgenommen. Als Siebter würde Baunatal dann die Punkte aus dem Spiel gegen den Vorletzten mitnehmen. In fünf Gruppen zu sechs und zwei Gruppen zu fünf Mannschaften qualifizieren sich die Teams auf Platz 1 und 2 dieser Gruppen für die Drittligasaison 2022/2023, die Teams auf den Plätzen 3 bis 5 bzw. 6 – das sind 26 Teams – steigen in eine regionale Oberliga ab. In der Abstiegsrunde müsste Baunatal gegen Mannschaften aus den Staffeln C und E antreten und müsste in der Abstiegsrunde insgesamt acht Spiel bestreiten. (Martin Scholz)

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