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Eintracht Baunatal hofft auf den perfekten Tag

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Von: Martin Scholz

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Max Bieber gegen Erlangens Johannes Bayer während des Heimspiels in der Rundsporthalle im November.
Max Bieber gegen Erlangens Johannes Bayer während des Heimspiels in der Rundsporthalle im November. © dieter schachtschneider

Eigentlich sind die Drittliga-Handballer des GSV Eintracht Baunatal im Soll. Als Tabellensechste treffen die Nordhessen allerdings am Sonntag (16.30 Uhr) auf den HC Erlangen II. Die Bundesliga-Reserve der Bayern ist aktuell Tabellenzweiter und vor heimischem Publikum in der Karl-Heinz-Hiersemann-Halle eine echte Macht. „Gegen Erlangen brauchen wir den perfekten Tag“, versucht daher auch Eintracht-Trainer Dennis Weinrich die Erwartungen nicht zu hoch zu schrauben. Vor allem im Hinblick auf das Hinspiel vor drei Wochen. Da hatte der HC in Nordhessen mit dem 35:26-Sieg eine echte Machtdemonstration abgeliefert. Vergangenen Woche allerdings ging das Spitzenspiel gegen Tabellenführer Aue auch deshalb verloren, weil das Abwehrspiel der Erlanger bereits in der Anfangsphase Schwächen zeigte. „Unser Abwehrchef Johannes Bayer war coronabedingt ausgefallen, was uns geschwächt hat“, sagt HC-Trainwer Tobias Wannenmacher, der gern mit seiner Mannschaft für eine Wachablösung an der Tabellenführung in der Staffel Ost gesorgt hätte. Darauf muss er jetzt weiter warten, aber die Favoritenrolle im Spiel gegen Baunatal nimmt er dennoch an: „Wir haben das Heimspiel, und natürlich sind wir der Favorit, aber das Aue-Spiel hat uns schon einen kleinen Knacks verpasst. Wir werden auf alle Fälle wachsam und voll konzentriert in die Partie gehen.“

Aufpassen sollen seine Spieler vor allem auf Felix Geßner, „den besten Linksaußen der Liga“, auf Marvin Gabriel, „einen Top-Spielgestalter“ und seit neuestem auch auf Benjamin Fitozovic, „der auf Rechtsaußen eine starke Entwicklung zeigt“.

In der Tat: In der bisherigen Saison liegt Baunatal im Torverhältnis der beiden Mannschaften mit 368:379 nur knapp hinter Erlangen – an der Eintracht-Offensive dürfte es also am Sonntag eigentlich nicht scheitern. „Wir sind im Hinspiel schon recht offensiv aufgetreten“, sagt Weinrich, der das Spiel mit der kompletten Mannschaft noch einmal analysiert hat. Insgesamt habe man einen guten Job gemacht, nur habe es in der Summe eben nicht gereicht. Das könnte am Sonntag im Idealfall anders werden. Dafür hofft Weinrich auf einen kompletten Kader. So fehlten zuletzt neben dem Langzeitverletzten Friedrich Hellmuth auch die angeschlagenen Felix Geßner und Tom Kurtz im Training. „In dieser Saison fehlt uns allerdings der Ausreißer nach oben, indem wir mal ein richtiges Top-Team schlagen. In diesem Jahr wollen wir noch mindestens zwei Punkte mitnehmen“, sagt Weinrich. Gegen Erlangen müsse man daher nicht gewinnen. Schön wäre es aber dennoch.

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