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Handball: TVH-Männer verlieren nach der Pause

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Mit sieben Toren noch der beste Werfer beim TV Hersfeld: Lukas Berger, der hier von der gegnerischen Abwehr gebremst wird.
Mit sieben Toren noch der beste Werfer beim TV Hersfeld: Lukas Berger, der hier von der gegnerischen Abwehr gebremst wird. © Friedhelm Eyert

Auf Sieg folgt Niederlage: Die Handball-Männer des TV Hersfeld, in der vorvergangenen Woche noch souveräner 38:28-Gewinner gegen Schlusslicht Lohfelden/Vollmarshausen, unterlagen am Samstag im Auswärtsspiel der Landesliga bei der HSG Twistetal mit 29:35 (13:15). Mit 6:14-Zählern bleiben die Hersfelder Viertletzter der Tabelle.

Zunächst schien aber alles auf einen engen Spielverlauf hinzudeuten. Beim 3:2 führten die Hersfelder sogar durch Lukas Berger, mit sieben Treffern der beste Torschütze. Zwar lag der TVH bis sechs Minuten vor dem Pausenpfiff mit vier Toren hinten, holte dann aber wieder auf. In Hälfte zwei wiederholten sich alte Fehler.

Christian Weiß wollte die Niederlage nicht allein auf das Fehlen von Leistungsträgern wie Andreas Krause, David Schikarski und Niklas Kürten, die sich alle krank gemeldet hatten sowie den privat verhinderten Felix Abdad zurückführen. „Wir werfen zwar 29 Tore, bekommen aber hinten über 35 rein. Das ist einfach zu viel und ein Beleg dafür, dass wir keine gute Abwehr haben“, sagt der Trainer. „Wir gehen da nicht konsequent zur Sache. Twistetal hat eine solide Abwehr, die in allen Belangen schneller und besser war.“

Überdies habe sich ein weiterer wunder Punkt beim TVH gezeigt. Spätestens ab der 45. Minute sei die Mannschaft kaum mehr in der Lage zuzulegen. „Das liegt einfach daran, dass die Trainingsbeteiligung nicht gut genug ist. Und dass bei einigen auch die Vorbereitung sehr mangelhaft war.“ Das zeigte sich auch in Twistetal, wo der TVH von 18:21 (37.) bis zum 22:27 (43.) im Rückstand lag.

Wenn man gegen Eschwege am kommenden Samstag etwas ausrichten wolle, müsse man sich um hundert Prozent steigern können, so Weiß.  wz

TV Hersfeld: Hohmann/Kepert Kehl (1), Wiegel (4/3), Förtsch (3/2), Kepert, Koch (4), Petersen (2), Becker (3), Thole (4), Kromm (1), Berger (7.) Siebenmeter: 6/4 - 5/4. Z: 150, Zeitstrafen: 6 - 4

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